Solisten und Teams gehen an ihre Grenzen

24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord : Quält Euch, Ihr Säue!

Am Samstag, 3. August, fällt um 12 Uhr der Startschuss zum 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord. 8,1 Kilometer und 70 Höhenmeter sind pro Runde zu absolvieren, es wird also wieder gekeult und geschwitzt rund ums alte Hüttenwerk.

Die Überschrift bitten wir zu entschuldigen, aber Udo Bölts’ klassischer Ausspruch bezeichnet doch für immer am besten, was Radsport im Kern ist: Quälerei. Nehmen Sie nur mal Rick Steffen, Vorjahressieger der Kategorie Singles männlich. 73 Runden musste er für seinen Triumph drehen, 73-mal durch Staub und Asche, über Rost, Stufen und Wurzeln, 73-mal den Monte Schlacko rauf. Und die Gesamtsieger vom Team Wüster Radladen verteilten ihre 91 Runden auch nur auf vier Beinpaare. Um das zu schaffen, werden wahre Nudel-Massaker angerichtet ... Die Strecke wird auf Wunsch der Teilnehmer dieses Jahr übrigens in umgekehrter Richtung gefahren (im Uhrzeigersinn), wodurch sich eine zusätzliche Bunkerdurchfahrt ergibt.

Schon ab Freitag ziehen Solisten und Teams ins Fahrerlager ein. Um 19 Uhr starten die Nachwuchsrennen von U 15 bis U 7 (!).

Samstag, 3. August, 12 Uhr, gehen dann die Großen auf die Strecke, um sich bis Sonntag, 4. August, gleiche Zeit, zu quälen. Dabei drehen viele Teams ihre Runden für einen guten Zweck. Anfeuerung haben sie aber auch so verdient.

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