Ruhrort-Mosaik nimmt Gestalt an

Ruhrort-Mosaik nimmt Gestalt an

Ruhrort ist nicht Ravenna – noch nicht. Aber mit dem Hafenmosaik, das gerade im Binnenschifffahrtsmuseum entsteht, werden auch hier Steinchen für die Ewigkeit verlegt.

Durchaus akribisch hat eine stetig wachsende Zahl von Teilnehmern in den vergangenen Monaten am Ruhrort-Mosaik gearbeitet. Steinchen zuschneiden, auf die Vorlage kleben – und zählen, damit nachher, wenn das Mosaik an der Wand in der ehemaligen Herrenschwimmhalle angebracht wird, auch die Anzahl der Einzelteile in die Geschichtsbücher eingetragen werden kann.

Als Vorlage dienen Fotos des Duisburger Fotografen Frank M. Fischer, der Rhineheart, Bibo (den Bilgen entöler im Innenhof des Museums), Friedrich-Ebert-Brücke, Rheinorange, Poseidon, Oscar Huber und weitere Ruhrort- und Hafen-Motive abgelichtet hat. Auch das Ruhrorter Wappen und das Herz-und-Anker-Logo des Kreativquartiers werden aus bunten Steinchen nachgebildet.

Am 5. Mai wird Mohamed Alnatour alle Einzelbilder im Rahmen einer Feier zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen.

Ein wenig ist bis dahin aber noch zu tun, deswegen geht’s weiter mit dem vorletzten Workshop jetzt am Sonntag, 10. März, und dann nochmal am 7. April, jeweils ab 11 Uhr im Binnenschifffahrtsmuseum an der Apostelstraße 84 in Ruhrort. Interessierte Neulinge können da gerne einsteigen – fdie Mitarbeit ist kostenlos, der Museumseintritt für Teilnehmer frei.

(Niederrhein Verlag GmbH)