Richtfest am St. Johannes

Richtfest am St. Johannes

Im November vergangenen Jahres waren zahlreiche Ehrengäste gekommen, um den Grundstein zum Neubau der Helios St. Johannes Klinik zu legen. Jetzt traf man sich wieder, um das Richtfest zu feiern.

Nach nur sechs Monaten erhebt sich das Gebäude im Rohbau und man brauche nicht mehr viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass hier ein neues Gebäude entstehen wird, kommentierte Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael und richtete sein Augenmerk an Patienten und die Mitarbeiter: "Danke für ihre Geduld bei der bisherigen und der noch anstehenden Bauzeit!"

Während der Polier seine Rede hielt, gingen alle Blicke nach oben. Foto: vowie

Im Anschluss betonte Oberbürgermeister Sören Link in seiner Rede, dass dies ein enormes Bauvorhaben sei, denn "faktisch ist dies ein ganz neues Krankenhaus. Das dies alles so schnell gelingen konnte, ist das Resultat der guten Zusammenarbeit mit Helios. Ein Partner, der spricht und kommuniziert!" Im Übrigen sei dies nicht nur ein wichtiges Investitionsvorhaben für Helios sondern für die gesamte Stadt. Dieser weitere Krankenhausneubau stärke den Gesundheitsstandort Duisburg, der damit nicht nur für die Stadtbevölkerung sondern für alle Menschen der Region attraktiver werde.

Hier knüpfte Jörg Reschke von der Helios Geschäftsführung in Berlin an, wenn er betonte, dass von Politik und Krankenkassen gewettert würde, dass die Krankenhäuser immer mehr Kosten verursachen würden. Dabei würde die Baupauschale, die staatlicherseits gezahlt werden müsste, nur noch rund ein Drittel der Baukosten erbringe. Es ginge also darum, wirtschaftlich zu arbeiten, und da sei Helios gut aufgestellt: "Wir bauen, weil dies für die Versorgung unverzichtbar ist und weil der medizinische Fortschritt sich weiter entwickelt. Doch Helios ist krisenfest." Ein Aspekt, der im Übrigen auch von den Patienten geteilt werde, denn die Aufnahmezahlen stiegen. An die Mitarbeiter richtete Jörg Reschke die Worte: "Sie verdienen das Geld, das solche Investitionen erst möglich macht, denn das St Johannes ist medizinisch klasse."

Danach hatte der Oberpolier Pero Barac das Wort. Schluck um Schluck brachte er die Segensworte ans Publikum, das es sich im Anschluss nicht nehmen ließ, den Rohbau umfassend zu besichtigen. Dabei erfuhr man, dass allein 110 Bohrpfähle mit einer Länge von zwölf Metern in den Baugrund gerammt werden mussten, da erst in dieser Tiefe der Untergrund tragfähig ist. Dann wurden rund 1.300 Tonnen Stahl und mehr als 1.000 Lastwagenladungen Beton verbaut, um das Gebäude zu errichten. Bis Mitte 2020 will man mit dem Innenausbau fertig sein, so dass das neue Gebäude in Betrieb gehen kann.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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