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Wahlkreis Wesel I / Wahlkreis Krefeld II - Wesel II: Radomski holt sich den Wahlkreis 114

Wahlkreis Wesel I / Wahlkreis Krefeld II - Wesel II : Radomski holt sich den Wahlkreis 114

Im Wahlkreis Krefeld II - Wesel II wählt man traditionell rot. Nun hat mit Kerstin Radomski zum ersten Mal eine CDU-Kandidatin gewonnen. Im Wahlkreis Wesel I machte ihre Parteikollegin Sabine Weiss das Rennen.

Den Wahlkreis Wesel I, zu dem auch Kamp-Lintfort und Rheinberg gehören, hat Sabine Weiss (CDU) deutlich für sich entschieden. Mit 39 Prozent der Erststimmen verwies sie Herausforderer Jürgen Preuß (SPD, 32,8 %) auf die Ränge und zieht zum dritten Mal ins deutsche Parlament ein. Bernd Reuther (FDP) hat mit einem starken FDP-Bundesergebnis ebenfalls den Einzug in den Deutschen Bundestag geschafft: Er hatte bei den Landesliberalen einen guten Listenplatz 13.

Bei den Zweitstimmen mussten CDU (33,7%) und SPD (28,68%) ähnlich wie im Bundestrend Stimmverluste hinnehmen. Sehr zufrieden zeigte sich die FDP (12,4%) als drittstärkste Partei in diesem Wahlkreis. Ihr folgt die AFD (9%), die besonders in Kamp-Lintfort und Rheinberg stark war. DIE LINKE kam auf 6,7%, die GRÜNEN auf 6,1%. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,1 %.

In Kamp-Lintfort gab es 38 % der Stimmen für die SPD, 25 % für die CDU, 11% für die AFD. In Rheinberg entfielen 33,2 % auf die CDU, 27,1 % auf die SPD, 12,2 auf die FDP und 10 % auf die AFD.

Im Wahlkreis Krefeld II - Wesel II, zu dem auch Moers und Neukirchen-Vluyn gehören, gab es eine Wahlbeteiligung von 74,6 %. Kerstin Radomski (CDU) siegte deutlich mit 36,8 % der Erststimmen, Elke Buttkereit (SPD) erhielt 32,1%. Radomski zieht damit zum zweiten Mal in den Bundestag ein.

Die CDU konnte 30,9 % der Zweitstimmen auf sich vereinen, die SPD 27,8%. Drittstärkste Partei ist die FDP (13,5%), AFD (9,2%), LINKE (7,6%) und GRÜNE (7%) folgen auf den Plätzen. 0,9 % gehen an DIE PARTEI.

Moers selbst hat rot gewählt: 31,8 % SPD, 28 % CDU, 11,5 % FDP, 10,8 % AFD. In Neukirchen-Vluyn lag die CDU mit 31,8 % knapp vor der SPD (31%). 11,5 % gingen an die FDP, 8,9 % an die AFD.

In Duisburg konnten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur über den Bundestag abstimmen, sondern sie bestätigten auch ihren Oberbürgermeister Sören Link (SPD) mit 56,9 % im Amt und entschieden sich mit 51,09 Prozent gegen den Bau eines Designer Outlet Centers (DOC).