Rheinbrücke Neuenkamp: Planfeststellungsbeschluss ist rechtskräftig

Rheinbrücke Neuenkamp : Planfeststellungsbeschluss ist rechtskräftig

"Schon im Sommer 2019 können die ersten Arbeiten vor Ort beginnen", freut sich Rainer Enzweiler, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den achtstreifigen Ausbau der A 40 zwischen den Anschlussstellen Homberg und Häfen jetzt rechtskräftig ist.

Ende 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg Häfen unterzeichnet. Bei der Sitzung des Arbeitskreises Neuenkamp am 22. Januar 2019 überreichten der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher den Planfeststellungsbeschluss an die DEGES.

Der Beschluss wurde in den von der Planung betroffenen Kommunen öffentlich ausgelegt. Da bis zum Ende der Klagefrist am 4. März 2019 beim Bundesverwaltungsgericht keine Klage eingegangen ist, ist der Planfeststellungsbeschluss nun rechtskräftig.

"Es ist gut, dass es jetzt Baurecht gibt", stellt der Fraktionsvorsitzende Rainer Enzweiler weiter fest und lobt die Verantwortlichen. "Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) bereitet den Neubau gut und zügig vor. Die Düsseldorfer Regierungspräsidentin Brigitte Radermacher und ihr Team haben schneller als gedacht für den raschen Planfeststellungsbeschluss gesorgt. Schon im Sommer 2019 können die ersten Arbeiten vor Ort beginnen", so Enzweiler. Dazu gehören Leitungsverlegungen, die Herstellung von Baustellenzuwegungen oder die Kampfmittelsondierung.

Thomas Susen, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisiert: "Mit dem Neubau der Brücke könnte man schon längst weiter sein. Denn es war schon während der Amtszeit der alten Landesregierung klar, dass die alte Brücke zu viele Schadstellen hatte und nicht mehr tragfähig war. Doch die rot-grüne Vorgängerregierung hat einfach nicht gehandelt, so ging wertvolle Zeit verloren. Das holt das aktuelle Landeskabinett aus CDU und FDP nun zügig nach."

Susen weiter: "Mit dem Planfeststellungsbeschluss haben die zahlreichen Pendler zwischen dem Ruhrgebiet und dem Niederrhein jetzt wieder eine echte Perspektive." Jetzt stehen die europaweiten Ausschreibungen an, um ein Bauunternehmen zu finden. Mit dem ersten der beiden geplanten Brückenbauwerke soll 2020 begonnen werden, bei weiterhin fließendem Verkehr mit zwei Fahrstreifen in jeder Richtung. 2023 soll das erste Brückenbauwerk fertig sein, 2026 das zweite.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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