: Neues Gehege für die Löwen

: Neues Gehege für die Löwen

Seit vergangener Woche bewohnt Kater Tsavo mit seinen beiden Katzen Manyara und Masindi das neue Löwengehege im Duisburger Zoo. Jetzt wird das alte Gehege saniert; es soll dann mit dem neuen verbunden werden.

Mit dem Rücken zum Gehege, aber durch eine Glasscheibe getrennt durchschnitten Zooleiterin Astrid Stewin, Tierärztin Carolin Bunert und Sparkassenchef Joachim Bonn, dessen Haus die Erweiterung der Löwenanlage erst möglich machte, das obligatorische bunte Bändchen zur offiziellen Einweihung. Dann durften die drei Duisburger Löwen aufs Gelände, für die zahlreichen Fotografen (ebenfalls außerhalb des Geheges) angelockt mit drei ordentlichen Brocken Fleisch.

Insgesamt durch drei Panoramascheiben haben die Zoobesucher jetzt freie Sicht auf die großzügige Anlage; einen trennenden Wassergraben gibt’s nicht mehr. Dafür gibt’s außerhalb des neuen Geheges einen Teich, der Amphibien einen neuen Lebensraum bieten soll.

Wie berichtet, hatten für die Erweiterung der Löwenanlage die Wisente weichen müssen; ihr Stall wurde zum neuen Löwenhaus umgebaut. Das neue Freigelände bietet den Raubkatzen Felsaufbauten und Kletterbäume, außerdem einen Unterstand.

.„Löwen gehören bei Groß und Klein zu den Hauptattraktionen und sind Publikumsmagnete in jedem Zoo“, erklärte Joachim Bonn zum Engagement der Sparkasse. Bis Ende des Jahres sollen alte und neue Anlage verbunden und fertiggestellt sein; den Löwen stehen dann 2.500 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Außenanlage kann dann bei Bedarf wieder getrennt werden. „Das gibt den Tierpflegern die Möglichkeit, auf die individuellen die Bedürfnisse der Löwengruppe zu reagieren“, so Tierärztin Dr. Carolin Bunert. Und möglicherweise auch die Chance, die Paarbildung bzw. Paarung zu forcieren. Anfangs arg von den Damen gebeutelt (man sieht’s am verstümmelten Schwanz), soll der Mähnenträger jetzt mal zeigen, wo’s lang geht – Bunert: „Nachwuchs ist durchaus ein Thema!“

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