35. Neujahrsbegegnung der CDU-Buchholz: Mit Teamgeist Lösungen finden

35. Neujahrsbegegnung der CDU-Buchholz : Mit Teamgeist Lösungen finden

Zum 35. Mal hatten die Christdemokraten aus dem Stadtteil zur Neujahrsbegegnung geladen und gut 120 Menschen waren am Donnerstagabend zum Pfarrsaal St. Judas Thaddäus gekommen.

Dabei gilt das Neujahrstreffen bei der CDU schon immer als Möglichkeit, Gespräche zu suchen. So waren denn auch nicht nur Christdemokraten aus Buchholz vor Ort sondern aus der gesamten Stadt. Zudem konnte man neben den beiden Pfarrern, Kaufleuten und Ex-Sparkassenvorständen auch viele Vorstände aus überwiegend Buchholzer Vereinen erleben, die das zwanglose Klima nutzten, um Anliegen, Hoffnungen und Probleme auf die politische Bühne zu heben. Offiziell ging es dann mit einem gemeinsamen Singen in der kurzen Programmabfolge los. Dabei machten die Christdemokraten in Buchholz dem "C" im Namen ihrer Partei alle Ehre, wurde doch "Lobe den Herren" kraftvoll in den Pfarrsaal "geschmettert". Danach ging es an die Begrüßung durch den Duisburger Parteivorsitzenden.

Auch der Buchholzer Werberingsvorsitzender Besat Kaya und Werberings-Vorstandsmitglied Uwe Link nutzten die Möglichkeit des Treffs, um Kontakte mit der Politik zu halten. Foto: vowie

Thomas Mahlberg, der den Freunden der CDU ein gutes und erfolgreiches Jahr wünschte, erinnerte dabei direkt an das Attentat in Paris: "Bis gestern hätte ich noch gesagt, wir sind gut ins Jahr gekommen. Das ist eine feige Tat von skrupellosen Menschen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer". Für diese Worte gab es deutliche Beifallsbekundungen, danach ging es an die Begrüßung der Orts- und Parteiprominenz, die ins Gemeindehaus von St. Judas Thaddäus gekommen waren.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, war vom Duisburger CDU-Parteivorsitzenden und dem Mitglied des Bundestags, Thomas Mahlberg, eingeladen worden, um eine kurze Ansprache zu halten. Foto: vowie

Und auch Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, nutze die Gelegenheit, in ihrem Jahresrückblick auf die vielen inhumanen und menschlichen Tragödien einzugehen: "Letztes Jahr hat mich an vielen Stellen sehr traurig gestimmt. Lange haben wir nicht so viel über Gewalt, Trauer, Vertreibung und Flucht gehört, wie im vergangenen Jahr. Lassen wir alle hoffen, dass sich diese Entwicklung im Neuen Jahr nicht weiter fortsetzt."

Neben dem stellvertretenden CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Thomas Susen, war auch der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär von Norbert Blüm, Horst Günther, Bürgermeister Volker Mosblech, und viele Rats- und Bezirksvertretungsmitglieder der CDU vor Ort. Unser Bild zeigt den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hans-Werner Tomalak im Gespräch mit dem CDU-Ratsherrn Udo Steinke. Foto: vowie

Vergangenes Jahr sei in Berlin jedoch einiges passiert. Die große Koalition habe ihre Arbeit entgegen manch negativer oder skeptischer Erwartungshaltung gut umgesetzt. Die Stärkung der Familie sei dabei ein Schwerpunkt des Handelns gewesen. Besonders bei der Pflegekasse seien die Weichen gestellt worden, um der demographischen Entwicklung gerecht zu werden. So könnten Familien und Angehörige in Zukunft darauf setzen, dass sie bei der Pflege von Verwandten Unterstützung bekommen könnten. Zudem seien die finanziellen Mittel nach zwanzig Jahren Pflegeversicherung erstmals um vier Prozent erhöht worden. Auch das Einsortieren in Schubladen Kurzzeitpflege, Vollpflege und ähnliches sei vorbei. Man könne nun unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden, "denn ein dementer Mensch kann sich in der Regel selbst waschen, er braucht jemanden, der ihn erinnert. Dagegen weiß der körperlich behinderte Mensch, das Wäsche wichtig ist, er kann sie jedoch nicht selbst erledigen". Auf diese Sachlage sei jetzt schon im neuen Gesetz reagiert worden. 2017 soll die zweite Reformstufe des Gesetzes angegangen werden, die dann den Unterschied zwischen Demenz und Körperlichkeit aufheben wird. "Es wird ein neuer Pflegebegriff gesetzlich festgelegt werden", gab sich Fischbach ganz sicher. Wasser auf die Mühlen der Christdemokraten war Fischbachs Aussage, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Arbeit gut mache: "Ich bin froh und glücklich, dass wir diese Bundeskanzlerin haben!" Kräftiger Zwischen-Applaus war der Staatssekretärin sicher, die in ihrem Jahresrückblich auf die Teamleistung des Deutschen Teams bei der Weltmeisterschaft in Brasilien einging. "Das war für uns Sonnenschein. Auch in der Politik brauchen wir solch einen Teamgeist, denn nur wer miteinander reden kann, wird auch Lösungen finden", bekräftige Ingrid Fischbach, die mit dem Wunsch auf "Beste Gesundheit…!" ihre Ansprache beendete.

Nach dem Dank Mahlbergs für die Ansprache sorgte Marius Furche am Klavier, der den gesamten Abend musikalisch begleitete, für die Klänge der Nationalhymne, die von allen Anwesenden mitgesungen wurde. Danach schritt man zum Buffet und vielen Gesprächen nebenbei.

(vowie)