: Kinderkulturfestival startet

: Kinderkulturfestival startet

Zehn Tage steht die Wiese zwischen Stadthistorischem Museum und dem Garten der Erinnerung ganz im Zeichen des Kinderkulturfestivals, das in diesem Jahr zum 22. Mal für Spaß, Freizeitvergnügen, Lernstoff und fantastisches Theater sorgen wird. Samstag, 12 Uhr geht es los!

Und mit dem Start sind nicht nur die Stände vom Duisburger Zoo und der Kindernothilfe geöffnet. Auch die Ausstellung „Versuch’s Mal – Faszination Physik“ vermittel naturwissenschaftliches Verstehen im Spiel. Zahlreiche Experimente und Übungen gibt es, wobei diese Ausstellung während der gesamten Festivalzeit besucht werden kann.

Ein bisschen Gefühl für Schwerkraft und Balance ist sicherlich auch bei „Xics Del Xurrac“ vom katalonischen Holzspielebauer Tombs Creatius hilfreich, denn ob die Türme und Konstruktionen standfest bleiben, bringt nicht nur Kinder an den Rand des Machbaren: Auch Erwachsene müssen sich schon kräftig anstrengen (Foto oben). Diese Mitmach-Attraktion ist sowohl am Samstag als auch Sonntag ganztägig im Programm auf dem Festivalgelände.

Mit dem „kleinen Wolf Minski“ gibt es ein Marionettentheater von Thomas Herfurt, der seine Figur allerlei Schabernack machen lässt. Mit dem Theater geht es um 12 Uhr los, woran sich ab 14 Uhr ein Workshop im Marionettenbau anschließt. Auch diesen Programmteil gibt es sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Weitere Theateraufführungen gibt es mit „Circus Bardo“ und der „Kinderkulturkarawane“ am Samstag sowie am Sonntag mit dem „Theater Hope! Hope!Hopla“ (12 Uhr) „Chantier Domino“ (13 und 16 Uhr).

Das Ganze sei wunderbar variabel und ungeheuer facettenreich, betonte der Duisburger Kulturdezernent Thomas Krützberg und ordnete den Stellenwert der jährlichen Kinderveranstaltung ein: „Das Kinderkulturfestival ist eines der drei großen Festivals neben Akzente und Traumzeit.“ Ziel des Festivals sei es neben dem Spaß am eigentlichen Geschehen, viele Kinder zu erreichen, um sie für Kultur zu begeistern, denn nicht alle Kinder seien schon einmal in einem Theater, einem Konzert oder Museum gewesen. So sei das Festival mit seiner einzigartigen Mischung dazu geeignet, auch solche Kinder zu erreichen, zumal das Ganze kostenfrei sei. Nur die Theateraufführungen oder Experimente in den Zelten kosten zwei Euro.