Innenhafen muss für Schiffe gesperrt werden

Nachrüstung am Dammbalkenverschluss : Innenhafen muss für Schiffe gesperrt werden

Am Dammbalkenverschluss hinterm Sperrtor Marientor muss nachgebessert werden.

Der Dammbalkenverschluss zwischen dem Außen- und Innenhafen soll für zusätzlichen Hochwasserschutz sorgen. Doch die Stahlbetonlisenen, in die die Dammbalken eingelassen werden, kragen ungeschützt hervor; es ist dort bereits zu Betonabplatzungen gekommen. Damit das nicht mehr passieren kann, wollen die Wirtschaftsbetriebe hier Fender als Anprallschutz vor den Betonschienen errichten lassen. Zwei Monate Bauzeit sind dafür veranschlagt. In der Zeit ist dann etwa für die Schiffe der „Weißen Flotte“ kein Durchkommen mehr, weshalb Hafenrundfahrten nur noch am Steiger Schifferbörse in Ruhrort an- und ablegen können.

Die Weiße Flotte Duisburg fürchtet deshalb weitere Einbußen. Schon die Baustellen rund um Calaisplatz und Schwanentor machten den Innenhafenanleger für Reisebusse wie Lieferanten schwer erreichbar.

Wie Silke Kersken, Sprecherin der Wirtschaftsbetriebe, gegenüber Stadt-Panorama bestätigte, sollen die Arbeiten am Dammbalkenverschluss um einen Monat nach hinten verschoben werden und statt im August (Hafenfest!) am 2. September beginnen. Außerdem hoffe man, die geplante Bauzeit von acht auf sechs Wochen reduzieren zu können.

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