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Malteser-Kliniken investieren 6 Millionen Euro in Geräte: Ganz neue Maßstäbe

Malteser-Kliniken investieren 6 Millionen Euro in Geräte : Ganz neue Maßstäbe

Es klingt so einfach. "Patienten erhalten schnellere und noch präzisere Diagnosen bei geringerer Strahlenbelastung", fasst Malteser-Sprecher Patrick Pöhler im Rahmen einer Pressekonferenz einen Vorgang zusammen, der mehr als nur aufhorchen lässt.

So sind ab sofort in den Malteser-Krankenhäusern St. Anna (Huckingen), St. Johannes (Homberg) und St. Josef (Uerdingen) flammneue Computer-Tomographen (CT) im Einsatz, ergänzt um CTA- und konventionelle Gerätschaften. Ein tonnenschwerer Koloss, mithin ein volldigitaler Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT), ein Mammographie-Gerät und weitere Apparate komplettieren das Radiologie-Konzept.

Ein Blick über die Schulter verdeutlicht, dass die Bildgebung (hier beim MRT) noch präziser und effektiver geworden ist. Foto: vowie

Wie das? "Zuerst einmal steht bei uns der Patient im Mittelpunkt. Wenn es irgendwie geht muss die modernste Technologie für eine bestmögliche Behandlung her", sagt Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer der Malteser Deutschland, und wird konkret: "Etliche Patienten berichteten über ein beklemmendes Enge-Gefühl in der sogenannten Röhre. Deshalb haben wir uns bei den Geräten für einen größeren Röhrendurchmesser und eine leisere Technik entschieden."

Das langfristig angelegte Projekt wird vertreten durch vl Dr. Christian Uttler, Dr. Amin Laali, Franz Graf von Harnoncourt und dem Repräsentanten der Philips-Geräte, Mathias Weigel. Foto: vowie

Welchen Wert die neuen CT und der MRT zusätzlich noch haben werden verdeutlicht Malteser-Geschäftsführer Dr. Christian Utler an einem anderen Beispiel: "Wenn nicht ein akuter Vorfall ansteht, können Patienten minimalinvasive Eingriffe am Herzen erspart werden. Das leistete die bisherige Geräte-Generation nicht." Der für die drei Häuser zuständige Radiologie-Chef Dr. Amin Laali bemüht Superlative: "Wir haben die modernsten Geräte, die weltweit hergestellt werden. Höchster Komfort, extrem kurze Untersuchungszeiten, äußerst detailreiche und effektive Bilder und beim CT eine wesentlich geringere Strahlenbelastung." Die insgesamt zwölf Geräte, die den Maltesern rund sechs Millionen Euro gekostet haben, bilden insgesamt ein Konzept, das in und um Duisburg seinesgleichen sucht. "Fragen Sie Dr. Frank Marx von der Duisburger Feuerwehr oder einen Notarzt, das Feedback auf unseren neuen Gerätepark ist überaus positiv", bemerkt Dr. Amin Laali bescheiden und stolz zugleich.

Hinzu kommt, dass die Modernisierung der Malteser-Radiologie nicht nur den eigenen Häusern (St. Anna, St. Johannes, St. Josef, insgesamt 900 Betten), sondern auch ambulanten Patienten der Großregion zugutekommt. Zur Tatsache, dass die Malteser-Radiologie nunmehr fast unschlagbar ist, stellt sich die zeitgemäße Vernetzung der drei Standorte. Wird per Datenübertragung deutlich, dass zum Beispiel ein Homberger Mann mit Prostata-Beschwerden eine MRT-Untersuchung braucht und eine Uerdinger Frau möglicherweise an einem Mamma-Karzinom leidet, gibt es äußerst kurze Wege zwischen den Häusern, ein eigener Fahrdienst eingeschlossen.

So gesehen war die Präsentation der neuen Gerätetechnik jetzt im St. Anna ein toller Tag für viele Menschen. Denn die Gesundheit ist nun einmal unser höchstes Gut.