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: Für noch mehr Panorama!

: Für noch mehr Panorama!

Im Rheinpark werden derzeit im zweiten Bauabschnitt sechs Hektar Fläche des ehemaligen Walzdrahtwerks umgestaltet. Ein wichtiger Bestandteil des aktuellen Abschnitts, die Erschließung des Parks über einen 750 Meter langen sowie drei Meter breiten Geh- und Radweg, der sogenannten Panoramatrasse, ist nun abgeschlossen.

Etwa zehn Meter über dem Rhein ermöglicht dieser neue Weg eine hervorragende Sicht auf den Fluss, das westliche Ufer sowie über den Rheinpark. Er verläuft parallel zum Rhein entlang der Gleistrasse des Kohleterminals und ist auf der östlichen Seite mit einem Betonband sowie eingelassenen Bodenstrahlern gefasst. Im Abstand von fünf Metern erleuchten die Strahler den Weg zu einem Leuchtband durch den Park. Quer zur Fahrbahn aufgetragene Markierungen im Abstand von fünf Metern ermöglichen die Nutzung beispielsweise auch als Fitnessstrecke.

Noch endet der neue Weg zwar unterhalb des Wasserturms mitten im Park, eine Weiterführung und Anbindung an die Moerser Straße und die Brücke der Solidarität wird aber in den nächsten Bauabschnitten erfolgen. Der Weg bildet den südwestlichen Bereich des Grünen Rings und wird zukünftig an den RS 1 anschließen. „Mit dem laufenden Ausbau und den kommenden Bauabschnitten ist der Rheinpark für die Durchführung einer IGA gut aufgestellt. Ein Investor bereitet die Baureifmachung der Flächen des ehemaligen Drahtwalzwerkes für ’Rheinort’ vor und wird mit den Arbeiten im kommenden Jahr beginnen. Damit kann die Erschließung der Flächen auch in absehbarer Zeit starten“, erläutert Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, die nächsten Schritte.

Im zweiten Bauabschnitt werden etwa elf Millionen Euro investiert, die zu 90 Prozent aus EFRE-Mitteln (Europäische Fonds für regionale Entwicklung) sowie aus Fördergeldern der Stadterneuerung von EU, Bund und Land finanziert werden. Die komplette Fertigstellung des Abschnitts ist voraussichtlich Mitte 2021 vorgesehen. Er beinhaltet, neben der beschriebenen Panoramatrasse, den Weiterbau des „Parkbalkons“ von der Wand der 1000 Gesichter bis zur geplanten Erschließungsachse vom zukünftigen Quartier Rheinort. Diese Achse wird vom Parkbalkon bis zum Rhein mit einer Unterführung unter der Gleistrasse erstellt.

Der dritte und vierte Bauabschnitt mit weiteren drei Hektar Grünfläche sowie zehn Millionen Euro Herrichtungskosten sind in Vorbereitung. Nach Abriss der Produktionshalle des Walzdrahtwerkes kann hier der Park bis zur Moerser Straße fertiggestellt werden. Ein mehrgeschossiges Solitärgebäude bildet den Abschluss des Parks an der Moerser Straße zur Auffahrt auf die Rheinbrücke.