Förderbescheid übergeben: Für die Renovierung der Revierparks

Förderbescheid übergeben : Für die Renovierung der Revierparks

Die Idee zu den Revierparks im Ruhrgebiet wurde bereits in den 1920 Jahren diskutiert. Umgesetzt wurde sie ab 1970 zunächst mit dem Gysenbergpark in Herne.

Nachdem auch Gelsenkirchen (1972), Oberhausen (1974) und Dortmund (1976) ihre Parks bekommen hatte, folgte Duisburg mit dem Mattlerbusch 1979. Ziel aller fünf Einrichtungen war es, dass es hier ein Freizeit-, und Erholungsangebot für alle Bewohner, egal welchen Alters, geben sollte.

Ein Konzept, das auch heute noch gilt, wobei den Parks anzusehen ist, dass ihre Entwicklung in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts startete. Eingedenk dieser Tatsache soll es nun eine Frischzellenkur geben.

Vergangene Woche hatte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser in den Oberhausener Revierpark „Vonderort“ geladen, um Mittel aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung und dem Land NRW an die Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, zu überreichen.

Insgesamt werden rund 23 Millionen Euro für die Revierparks bereitgestellt, um Umbau- und Gestaltungsmaßnahmen in Höhe von 28 Millionen Euro zu finanzieren. Jeder Park bekommt zwischen 5,5 bis sechs Millionen Euro. Karola Geiß-Netthöfel dankte der Ministerin und betonte: „Als ich vor einigen Jahren meine Arbeit antrat, habe ich die Bedeutung der Parks durchaus falsch eingeschätzt. Inzwischen habe ich gelernt, denn die Menschen im Revier lieben ihre Parks. Sie sind wichtig für die Erholung und werden von den Bürgern angenommen. Deshalb ist es wichtig, dass wir nun die Mittel bekommen, denn der Regionalverband hätte dies allein nicht stemmen können.“

Spaziergang mit Ministerin: Zum Termin waren Planungsamtsleiter, Stadtdirektoren, Mitarbeiter des Regionalverbands Ruhr und jede Menge Journalisten aus den fünf Städten nach Oberhausen gekommen. Foto: vowie

Im Mattlerbusch soll ein zentraler Spiel- und Bewegungsbereich geschaffen werden, der weitgehend barrierefrei eingerichtet werden soll. Zudem will der Regionalverband interkulturelle Gärten schaffen, die dazu einladen sollen, dass sich hier Menschen aller Kulturen und Generationen treffen, um gemeinsam den Bereich zu bebauen. Weiterhin wird das Informationsbeschilderungssystem im Park durch digitale Infotafeln erweitert.

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