Am 15. Juni geht es los: Folkfestival Rheinhausen

Am 15. Juni geht es los : Folkfestival Rheinhausen

Das Tempel-Folkfestival Rheinhausen lockt am 15. Juni wieder mit internationalen Bands und einmaliger Atmosphäre an die Bergheimer Mühle.

Seit über 25 Jahren steht ein Termin fest im Kalender von Musikliebhabern und Freunden guter Festivalstimmung in Duisburg, aus der Umgebung und teilweise sogar aus dem benachbarten Ausland. Traditionell am Samstag nach Pfingsten lockt das Open-Air Folkfestival rund 8.000 Besucher zum Jugendzentrum „Tempel“, Peschmannstraße, an der Bergheimer Mühle nach Rheinhausen. Neun Bands auf zwei Bühnen, ein großes Kinderprogramm, ein Ständemarkt sowie ein breite Palette an Essen und Trinken werden geboten – und das bei freiem Eintritt und unverwechselbarer Atmosphäre!

Über 30 Ehrenamtliche zählt das Team, das sich über das ganze Jahr verteilt um die Organisation des Festivals kümmert, hinzu kommen rund um das Fest über 300 freiwillige Helfer, die an Grill, Bierwagen oder beim Auf- und Abbau mitmachen. Überschüsse aus dem Getränke- und Speisenverkauf gehen in diesem Jahr übrigens an den Verein ARIC-NRW e.V., der sich auf diversen Ebenen gegen individuellen, strukturellen und institutionellen Rassismus und gegen rassistische Diskriminierung einsetzt.

Auch in diesem Jahr bietet das Tempel-Folkfestival wieder eine spannende und zugleich globale musikalische Mischung aus unterschiedlichsten Stilen. Wie immer sollen unterschiedlichste musikalische Einflüsse und Herkunft möglichst eine breite Beachtung finden und dem Publikum ein spannendes und anregendes Angebot liefern.

Wie schon seit einigen Jahren gibt es auch beim diesjährigen Folkfestival wieder eine Zusammenarbeit mit dem Rheinhauser Kinder- und Jugendtheater KOM’MA. Mit „Frau Holle, Goldmarie und Pechmarie“ wird zur Eröffnung des Kinderprogramms am Nachmittag (14:15 Uhr) eine fantasievolle Neuinterpretation des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm für alle Kleinen und Junggebliebenen geboten. Sodann gibt es Live-Musik auf den Bühnen, mit:

Die Amsterdam Klezmer Band steht für Klezmer-Tradition und -Innovation. Foto: Fred van Diem

Sons of the East (Australien): Die Australier von Sons of the East bestechen durch eine Kombination aus charismatischer Bühnenpräsenz und fantastischen, oft geradezu hymnischen Songs. Dazu nutzen sie Gitarre und Banjo, Piano, mehrstimmigen Harmoniegesang sowie klassisches Songwriting.

KWINI (Köln): Die Nachwuchstalente von KWINI sind auf Durchbruch-Kurs mit ihrem Klangkosmos zwischen Radiopop, modernem Soul und Jazz.

Jaimi Faulkner (Australien/Berlin): Großartige Songwriter-Fähigkeiten, unglaubliches Gitarrenspiel, eine warme, soulige Stimme und eine unwiderstehliche Live-Performance – all das macht Jaimi Faulkner, ein junges australisches Multitalent, aus.Er wirft Blues, Soul, Rock, Folk, Jazz & Roots zusammen und macht es zu etwas ganz Eigenem.

St. Beaufort (Berlin/Chile/USA) ist ein multinationales Roots-Americana Trio mit Wurzeln in Berlin, das sich über die Leidenschaft für akustische Musik und das Geschichtenerzählen zusammengefunden hat.

Die Newcomer „KWINI“ aus Köln freuen sich auf den großen Auftritt. Foto: KWINI

Mr. Weazley (Niederlande) verzaubert sein Publikum mit einer ordentlichen Dosis Energie, verpackt in Hip Hop, Afrobeat & Reggae. Benjamin Thode aka Mr. Weazley ist ein aufstrebender junger Künstler, ursprünglich geboren auf Curaçao. In den Niederlanden kam er mit dem Hip-Hop in Kontakt.

Il Civetto (Berlin) spielen Global Pop mit Tiefgang, mitreißend, magisch und ekstatisch-modern, dabei kosmopolitisch und global. Das letzte Album schrieb die Band in Marokko, Griechenland und Andalusien, gesungen auf Englisch, Deutsch und Französisch, aufgenommen in Berlin.

Árstíðir (Island): Warme, wohlklingende Stimmen, zarte musikalische Strukturen, elektronische Klangteppiche, verwoben mit realen Instrumenten – man fühlt sich rundum angenehm eingehüllt von den Songs der isländischen Band Árstíðir.

KUF (Berlin): Einzigartig macht den Sound von KUF, dass sie ihre Musik um Vocals herum aufbauen aber weit und breit kein Sänger zu sehen ist. Alle Stimmelemente basieren auf selbst eingespielten Samples, die auf dem Keyboard in Echtzeit wie ein Instrument gespielt und virtuos verbogen werden, so als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Sounderlebnis zwischen Jazz, Soul und Techno.

Die Amsterdam Klezmer Band steht für Klezmer-Tradition und -innovation, wobei sie Konzerthallen auf den Kopf stellen, einem aber auch Tränen in die Augen treiben können. Klezmer und Balkan, Ska und Jazz, Gypsy und Hip-Hop – ihre Musik ist vieles aber vor allem: Eine Party - Open Air sowieso.

Weitere Informationen zum Folkfestival im Internet unter: www.folkfest.de