Erste "Problemimmobilie" saniert und wieder geöffnet

Erste "Problemimmobilie" saniert und wieder geöffnet

Das Gebäude an der Hagedornstraße in Marxloh war eines der ersten von der "Taskforce Problemimmobilie" verschlossenen Objekte.

Mittlerweile ist es laut Stadt zu zahlreichen Einsätzen durch die Taskforce gekommen; seit Herbst 2016 wurden insgesamt 32 Immobilien geschlossen. Mit dem Haus an der Hagedornstraße wurde jetzt erstmals eine von der Taskforce geschlossene Immobilie neu eröffnet und als Wohnraum freigegeben. "Die Neueröffnung des Hauses ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Taskforce nicht nur punktuell gegen Sozialbetrug vorgeht, sondern für eine dauerhafte Verbesserung im Quartier sorgt", sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Das Gebäude an der Hagedornstraße in Marxloh wurde bereits im November 2016 kontrolliert und aufgrund gravierender brandschutztechnischer Mängel und der damit einhergehenden Gefahr für Leib und Leben geschlossen. Im Januar dieses Jahres begannen schließlich die aufwendigen Sanierungsmaßnahmen, welche engmaschig von einem Architekten begleitet wurden. Die zum Zeitpunkt der Schließung festgestellten Mängel seien in Gänze beseitigt und der Wohnraum wieder attraktiv hergerichtet worden, teilt die Stadt mit. Nach Auskunft der Stadt habe der Eigentümer die Finanzierung in Eigenregie gestemmt. Zudem habe er schriftlich erklärt, dass er durch regelmäßige Kontrollen die damals herrschende Vermüllung sowie Überbelegung der Wohnungen unterbinden will. Heute sei das Gebäude sowohl von außen als auch von innen nicht mehr wiederzuerkennen, so die Stadt.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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