: Der Nikolaus im Hallenbad

: Der Nikolaus im Hallenbad

Der heilige Nikolaus ist der Schutzpatron der Schiffer, deshalb gibt’s im Museum der deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort weder Weihnachtsmarkt noch Adventsbasar, sondern den Nikolausmarkt. Zum achten Mal, wie immer besonders: mit Kunst und Design und toller Musik.

35 Künstler*innen stellen am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Dezember, ihre Werke in den beiden ehemaligen Badehallen (Herren und Damen) aus. „Und das ist auch die Obergrenze“, sagt Organisatorin Cornelia Garwer-Schier. „35 Künstler, das muss austariert werden“, sagt Kulturdezernent Thomas Krützberg und zollt Respekt: „Ich weiß, wie schwierig das ist, mit Künstlern zusammenzuarbeiten ...“ Auf jeden Fall lohnt es sich, auch in die entlegeneren Winkel und versteckten Kabinette des Museums zu schauen, den quasi überall hat Garwer-Schier die Kunst- und Designstände untergebracht. Deren Urheber sie übrigens sorgfältig ausgewählt hat. Kunst, Kunsthandwerk und Design in besonderer Qualität mit Arbeiten „in einem Preissegment, dass sich jeder gerne etwas mitnimmt“, so Garwer-Schier. Und sei es was Selbstgemachtes aus der Druckwerkstatt von Karin Dauenheimer.

Kinder werden an beiden Tagen bespaßt in der Weihnachtswerkstatt von Schneefee Ivy auf dem Schiff Hermann. Schöne Bescherung gibt’s auch: Der Nikolaus kommt (am Samstag um 17, am Sonntag um 16 Uhr) – „und es wird der gleiche sein wie in den letzten Jahren“, verrät Krützberg.

Hörenswert ist das Musikprogramm mit Schülern der MKS, dem Hafenchor und dem Trio Erpenbach. Das wird am Sonntag international mit „Christmas on board“ und Tobias Rotsch und Tamara Coll-Tempel, die als Stargast den Soulsänger Heston Francis aus Atlanta begrüßen. Das wird „wow“.

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