Bruckhausen im Wandel

Filmraritäten aus 50 Jahren Geschichte des Stadtteils Bruckhausen gibt es am 18. März, 20 Uhr im „Hüttenmagazin“ des Landschaftsparks Duisburg-Nord zu sehen.

Die „Interessengemeinschaft Duisburg-Nord“ und die „Kinemathek im Ruhrgebiet – FilmArchiv für die Region“ knüpft so an einen Abend vor acht Jahren an: Damals zeigte man die Dokumentation „Bruckhausen kämpft“ aus dem Jahr 1976, die im Auftrag der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Bruckhausen entstandenen war.

Seitdem ist zwischen Kaiser-Wilhelm-, Franz-Lenze- und Dieselstraße viel passiert. Der Stadtteil hat sich, wie vielleicht nie zuvor, drastisch verändert. Die Kontroversen um den Umgang mit historischer Bausubstanz sind geblieben. Auch weitere Filme sind entstanden. Gründe genug also, um aus diesen selten gezeigten Produktionen erneut ein Programm zusammenzustellen und dem interessierten Publikum, im Landschaftspark Duisburg-Meiderich anzubieten, heißt es in der Ankündigung zum Filmabend.

Dank der freundlichen Unterstützung durch das Filmforum Duisburg können auch einige Filmminuten aus dem Bruckhausen des Jahres 1961 gezeigt werden. Rund sieben Minuten filmte der Filmautor Heinrich Hecht im Auftrag des Stadtarchivs Duisburg Anfang der 1960er Jahre. Die Stadtteile Duisburgs sollten vorgestellt werden.

Fast zwanzig Jahre später berichtete der Bayerische Rundfunk 1980 im Programm der ARD über die bereits damals allerorten erheblichen Probleme des Miteinanders von deutschen und zugezogenen, hier überwiegend türkischen Bewohnern am exemplarischen Beispiel Bruckhausens. Den Abend beschließen will man mit einer dokumentarischen Arbeit von Studenten der Fachhochschule Dortmund, Studiengang Film-Fernsehen-Kamera aus dem Jahr 2010.

Eine als Fotofilm in Bewegung gesetzte Folge von aktuellen und historischen Fotografien von Siegfried Teichler und Birgit Opitz wird traditionell in den Abend einführen.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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