: Ausleihstelle bleibt aktiv

: Ausleihstelle bleibt aktiv

(vowie) Auf Einladung des Fördervereins Marxloh kamen am Montag zahlreiche Vertreter von Initiativen, Vereinen und sozialer Institution aus dem Stadtteil in der Arche an der Dahlstraße zusammen. Einziges Thema des Nachmittags war die Situation rund um die Ausleihstelle der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung.

Viele empfanden das Gespräch als dringend, denn seit Anfang des Jahres konnten einige Vereine das Veranstaltungs-Equipment nicht mehr in dem Maße nutzen, wie das noch bis Ende 2018 möglich war. Zumindest die Kostenstruktur hat sich deutlich geändert.

Lothar Krause von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung machte jedoch klar, dass Zelte, Bierzeltgarnituren, Sitze, Tische, Grill und ähnliches weiter im bisherigen Rahmen verliehen würden. Nur bei der Anlieferung, Aufbau und Abholung der Gerätschaften sei man zum Teil darauf angewiesen, dass dies nicht erst am Veranstaltungstag passieren könne.

Eine Änderung sei aber bei der großen, überdachten Bühne gegeben. Da man durch die Änderung der Förderungsmittel seitens der Bundesagentur für Arbeit nicht mehr über die bisherigen geschulten Mitarbeiter verfügen könne, werde die Bühne nur noch dann verliehen, wenn der Festveranstalter professionelles Personal bezahle. „Sicherheitsaspekte verbieten ein Ausleihe an ungeschultes Personal“, machte Lothar Krause deutlich.

Ähnliches gelte auch für die professionelle digitale Tonanlage: Da es hierfür derzeit keine Fachkräfte gäbe, würde diese derzeit nicht verliehen. Es stände aber eine analoge Tonanlage bereit, die man ausleihen könne. Und auch bei der Bühne gäbe es eine Alternative, die hätte jedoch kein Dach und auch keine Lichtanlage. Zudem müssten diese Bühnenelemente vom Veranstalter auch selbst abgeholt werden.

Ansonsten gälte die Regel, dass der, der zu einem Termin als erster Equipment bestellt, dies auch bekomme, wobei dies in den Stadtteilen gelte, die wie Marxloh einen besonderen Förderungsbedarf haben.

Mit diesen Erläuterungen waren die Vereinsvertreter nicht wirklich zufrieden: Gespräche sollen folgen.

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