: Klein, dezent, besinnlich

: Klein, dezent, besinnlich

Auch im dritten Jahr ist „Advent an der Burg“ der schöne, dezente Gegenentwurf zu den bunten, lauten Massenveranstaltungen in direkter und indirekter Nachbarschaft. Das Konzept des Weihnachtsmarktes, der am dritten Adventswochenende (vom 13. bis zum 15. Dezember) stattfindet, bleibt nahezu unverändert.

. Es sind nur ein paar kleine Details, die Natascha Sadowski und das Team der Dinslakener Wirtschaftsförderung als Veranstalter von „Advent an der Burg“ verändert haben. So wird das Programm in diesem Jahr im Rittertörchen abgespeckt, „denn die Lesungen mit der Burghofbühne wurden leider gar nicht angenommen, und auch für das Kinderbasteln hätten wir uns noch mehr Zulauf gewünscht“, bedauert Natascha Sadowski. Die Lesungen entfallen in diesem Jahr, das Kinderbasteln findet in einer beheizten Scheune im Burginnenhof statt. „Wir werden mit Heizpilzen, Decken, Kissen und warmem Kakao für eine schöne Atmosphäre sorgen“, verspricht Sadowski. Die gebastelten und gebackenen Schätze dürfen die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen und da unter den Weihnachtsbaum legen. Neu im Programm: Das Weihnachtssingen mit Sabine Juchem, das am Freitagnachmittag von 17 bis 18 Uhr im Rittertor stattfindet. Und: Im Burginnenhof läuft in diesem Jahr während der Öffnungszeiten des Marktes leise Weihnachtsmusik im Hintergrund.

Mehr Änderungen gibt es nicht, „schließlich“, so Sadowski, „haben unsere Besucher in den vergangenen beiden Jahren das Konzept für schön und gut befunden.“ Auch in diesem Jahr wird im Burginnenhof wieder auf Ruhe und Entschleunigung gesetzt. Sadowski: „Wir wollen in der allgemein stressigen Vorweihnachtszeit ein wenig Besinnlichkeit schaffen.“ Die Steige, das Burggemäuer und die Bäume werden wieder dezent beleuchtet, die Turmbläser läuten abends die letzte Stunde des Marktes ein, und das Ensemble der Waldorfschule sowie die Bruchpiloten sorgen für weihnachtliche Live-Musik.

Auch in Sachen Warenangebot wird auf Bewährtes gesetzt. In 16 Hütten steht Qualität und Regionalität wieder ganz im Vordergrund. Gestärkt werden kann sich mit Suppen, Waffeln, Grünkohl, Gegrilltem und Schmalzstullen. Dazu gibt es weiße Feuerzangenbowle, Glühwein, Liköre, und natürlich auch ganz viel Nichtalkoholisches. Kredenzt werden von den Händlern Designstücke, Schmuck und eine Fülle an Geschenkartikeln.

Und auch der Nachhaltigkeitsgedanke wird wieder gelebt. Die 45 Nordmanntannen, die im Burginnenhof und an der Steige aufgestellt werden, teilt sich das Team der Wirtschaftsförderung mit dem Orgateam des Albert-Schweitzer-Weihnachtsmarktes, der zwei Wochen vorher stattfindet. Im Nachgang werden die Bäume dann wieder an die Bevölkerung abgegeben. Am Montag, 16. Dezember, können die Tannen ab 15 Uhr im Burginnenhof abgeholt werden. Jeder gibt soviel Geld für seinen Baum, wie er mag. Der Erlös, in den beiden Vorjahren immerhin jeweils rund 500 Euro, geht an die Kinderwunschbaumaktion.

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