Fantastival Dinslaken mit Joss Stone und Tom Petty

Morgen startet das 21. Fantastival : Feinschliff am Ende der Zielgeraden

Endspurt in Sachen Vorbereitung ist angesagt. Morgen startet das Fantastival 2019. Für Freilicht AG-Chefin Lea Eickhoff und ihre Crew an freiwilligen Helfern gibt es bis zum endgültigen Startschuss noch so einige Dinge zu tun.

Das Ende der Zielgeraden ist da. Ein Jahr in Sachen Planung, Verhandlungen, Künstlerbuchungen und Vorbereitung im und ums Burgtheater neigen sich dem Ende zu. Wenn Lea Eickhoff morgen Abend zu ihrer obligatorischen Ansage auf die Bühne des schönen Burgtheaters tritt, kann es endgültig los gehen. Zuvor ist aber noch einiges zu tun. „Ja, es ist gerade etwas stressig. Aber alles andere wäre ja auch irgendwie komisch“, nimmt die Fantastival-Chefin den Endspurt-Stress gelassen. Seit Montag Morgen läuft der Aufbau im Burgtheater. „Da sind wir super im Plan, jetzt geht es nur noch um Feinarbeiten“, meinte Lea Eickhoff am Dienstagmittag. Aktuell steht noch viel organisatorischer Kleinkram an: „Da geht es um die Künstler, die noch Änderungen bei den Shuttle-Fahrten oder der Hotelbelegung haben. Da muss ich noch ein wenig nachjustieren. Es geht jetzt darum, wer wann kommt und wer was noch braucht.“ Dazu kommen Dinge wie die Akkreditierungslisten für die Presse, der Werbeendspurt in Netz, Zeitung und Radio, das Fertigstellen der Gästeliste und die finale Koordinierung der Mitarbeitereinsätze während des Festivals.

Das große Team der Ehrenamtlichen schwärmt seit Tagen aus. So zum Beispiel auch Katharina Höing, der eine ganz spezielle Aufgabe zukommt. Eickhoff: „Sie kümmert sich um das Künstlercatering. Wir haben da eine ganz ausgebuffte Excel-Liste, die ist 450 Zeilen lang. Katharina springt gerade vom Bioladen zu Aldi und Edeka. Wir haben eine Riesen-Bestellung bei Trinkgut und auch der Champagner ist schon online geordert worden.“

Seit Tagen vergeht kein Tag, an dem Lea Eickhoff nicht mehrfach täglich die Wetterprognose checkt. Was sie da aktuell sieht, lässt sie aber ganz zuversichtlich sein. „Es passt momentan ganz gut. Ich habe nur noch ein wenig Sorgen, ob das gute Wetter auch wirklich zwei Wochen hält. Aber es sieht ganz gut aus, die Tendenz ist wirklich gut.“ Wer noch Karten fürs Fantastival haben will, kann nicht mehr ganz frei wählen. Denn für die Auftritte von Sasha, Joss Stone, das Pumuckl-Kindertheater, Herbert Knebel, BAP und die Sommernacht des Musical gibt es bereits keine Karten mehr. Für das Tom Jones-Konzert sind zudem nur noch einige, wenige Resttickets im Verkauf.

Eine schöne Aktion hat sich das Fantastival-Team für den Auftritt der Prinzen am 10. Juli ausgedacht. Angelehnt an deren Hit „Gabi und Klaus“ haben an diesem Abend alle Ehepaare, die Gabi und Klaus heißen, freien Eintritt zum Konzert der Sänger. „Sie müssen nur ihren Personalausweis zum Beweis mitnehmen und sich küssen, dann dürfen sie rein - auch wenn küssen bei den Prinzen ja eigentlich verboten ist“, schmunzelt Lea Eickhoff.

Ein Hinweis noch zum Thema Sicherheit. Wie mittlerweile überall in Deutschland dürfen bei größeren Veranstaltungen keine Taschen mitgenommen werden, die größer als das DIN A 4-Format sind. Digitalkameras dürfen mit rein, Kameras mit Objektiven nicht. Alle Gäste sollte sich aber noch mal genau auf der Fantasitval-Website www.fantastival.de informieren, welche Dinge erlaubt sind und welche eben nicht.

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