: Dinslakener Storchennest ist umgezogen

: Dinslakener Storchennest ist umgezogen

Der Umbau am Dinslakener St. Vinzenz Krankenhaus macht Fortschritte: Nachdem im Laufe des Jahres schon die Geriatrie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Alterstraumatologie neue Räumlichkeiten bekamen, war es nun auch für die Geburtshilfe soweit.

Am 8. August haben das Pflegeteam um Stationsleitung Susanne Gies und Chefarzt Dr. med Georgios Stamatelos die neuen Räumlichkeiten bezogen. Zehn Zimmer mit insgesamt 22 Betten stehen nun in den hellen Räumlichkeiten zur Verfügung. Zwei der Zimmer sind dabei als Familienzimmer ausgelegt, so dass auch die komplette Familie unterkommen kann, um die neuen Erdenbürger gemeinsam zu begrüßen. Eine der ersten Mütter, die den neuen Komfort genießen konnten, war Tatjana-Melissa Biastoch-John, die am 9. August ihr Baby Amelie bekam. Damit ist Amelie eines der etwa 1.100 Babys pro Jahr, die im St. Vinzenz Krankenhaus das Licht der Welt erblicken.

Dabei ist nicht nur der Service im Kreißsaal entscheidend. Vielmehr bietet die Klinik mit Kreißsaalführungen und vielen Kursen zur Geburtsvorbereitung ein Servicepaket, das die Mütter und Familien auf Geburt und die neue Lebensphase vorbereitet. „Das war sehr schön und ich habe mich richtig wohl gefühlt“, blickte denn auch Tatjana-Melissa Biastoch-John auf die Zeit ihres Aufenthalts zurück.

Für Oberärztin Dörthe Scharnhorst und Chefarzt Dr. med Georgios Stamatelos ist jedoch noch ein weiterer Aspekt wichtig. Der Umzug des „Storchennestes“ – so der Name der Geburtsstation – ist nur der erste Teil des Umzugs. Die Stationen auf Etage drei werden nach weiterem Umbau gänzlich den Frauen vorbehalten sein. In Zukunft werden hier alle spezifischen Frauenkrankheiten behandelt werden, denn auch das Brustzentrum und die Onkologie finden hier ihren Standort. Das bedeutet, dass hier immer das entsprechende Fachpersonal gebündelt vorhanden ist. „Alles auf einer Etage schafft kurze Wege“, gibt sich denn auch Dr. med Georgios Stamatelos zuversichtlich. Was auch für Frühchen gilt, die im Perinatalzentrum ab der 29. Schwangerschaftswoche fachkundig betreut werden. Damit hat die Station eine Level-zwei-Qualifikation.

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