Deutsche Bahn plant Lärmsanierung: Rheinhausen könnte ab 2022 von Fördergeldern profitieren

Rheinhausen könnte ab 2022 von Fördergeldern profitieren : Deutsche Bahn plant Lärmsanierung

Die Deutsche Bahn informiert am 10. Oktober über Lärmsanierung in Duisburg-Rheinhausen. Der Informationsabend für interessierte Bürgerinnen und Bürger findet im Rahmen der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen statt.

Die Stadt Duisburg lädt die Anwohner der betroffenen Bahnstrecken zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Lärmsanierung in Duisburg-Rheinhausen“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober, um 16 Uhr im Sitzungssaal (2. Etage) der Bezirksverwaltungsstelle Rheinhausen, Körnerplatz 1 in Rheinhausen statt.

Die Ingenieure der DB Netz AG präsentieren die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektleitung zu richten.

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ führt die Deutsche Bahn voraussichtlich ab 2022 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in Duisburg-Rheinhausen durch. Dabei werden entlang der Bahnstrecken in Rheinhausen Schallschutzwände errichtet und in allen Bereichen schalldämmende Bauteile wie Schallschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut.

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.800 Kilometern Schienenstrecke und 60.630 Wohneinheiten investiert.

Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Schallschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken. In Einzelfällen werden auch Dämmungen der Außenfassaden und Dächer teilfinanziert. Der Eigenanteil von einem Viertel der Kosten ist vom Eigentümer zu tragen, da die Maßnahmen immer mit einer Wertsteigerung des Objekts verbunden sind. Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz sind im Internet abrufbar unter: www1.deutschebahn.com/laerm.

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