1. Niederrhein

Coronavirus im Moerser Bethanien-Krankenhaus?

Coronavirus: Patient ließ sich am Bethanien-Krankenhaus untersuchen : Verdachtsfall wird geprüft

Heute Vormittag hat sich ein Patient im Moerser Bethanien-Krankenhaus auf eine Coronavirus-Erkrankung testen lassen. Der Mann, der auf Geschäftsreise in der Risikoregion in Italien gewesen war, klagte über typische Symptome, ist aber mittlerweile wieder zu Hause.

Es war um 11.14 Uhr, als der Mann im Bethanien-Krankenhaus vorstellig wurde. Er kam kürzlich von einer Geschäftsreise aus Norditalien und klagte nun über Husten- und Schnupfensymptome. „Er war in Sorge, dass er sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte“, berichtet Bethanien-Sprecherin Kathrin Stepanow. Sofort wurde eine CT-Aufnahme der Lunge des Patienten gemacht, um sicher zu gehen, dass diese nicht befallen ist. Das war sie nicht, wie sofort festgestellt wurde. Dann wurden beim Patienten Abstriche im Nasen- und Mundbereich gemacht und die Proben unmmittelbar zum Zentrallabor des Charité in Berlin geschickt. „Bis wird die Ergebnisse haben, kann es allerdings ein bis zwei Tage dauern“, erklärt Kathrin Stepanow.

Im Anschluss an die Untersuchung wurde der Mann um 14 Uhr nach Hause entlassen. Die Krankheit würde laut Stepanow nur medizinisch behandelt, wenn die Lunge betroffen ist. Die normalen Grippesymptome würden nicht behandelt, so dass der Patient nach Hause entlassen wurde. Dort solle er nun komplett isoliert bleiben, bis Entwarnung gegeben werden kann.

Für Patienten, die in Sorge sind, sie könnten am Coronavirus erkrankt sein, gilt am Bethanien folgendes Procedere: Bitte vorher im Krankenhaus anrufen und zum Hintereingang des Hauses kommen, wo Patienten mit verdächtigen Symptomen dann aufgenommen und zur Untersuchung in ein spezielles, isoliertes Untersuchungszimmer geführt werden.