Kommentar zum Abstieg des MSV Duisburg in Liga drei: Aufholjagd ohne glückliches Ende

Kommentar zum Abstieg des MSV Duisburg in Liga drei: Aufholjagd ohne glückliches Ende

Der MSV ist abgestiegen. Gegen die Durchmarschierer aus Würzburg war für die Gruev-Truppe am Ende nichts zu holen. Man muss es einfach zweifelsfrei konstatieren: Würzburg war in beiden Partien die bessere Mannschaft und ist der verdiente Relegations-Sieger.

Aber wo war das Feuer, die Leidenschaft und der Kampfgeist in den Momenten, wo der MSV es am dringendsten benötigt hätte? Enis Hajri, ein Mann der klaren Worte, hat es ganz gut auf den Punkt gebracht: "Wir haben es verkackt." Vielleicht hat diese ganze Aufholjagd in der Liga am Ende tatsächlich zu viel Kraft und Nerven gekostet. Vielleicht war die Freude, nach einer gruseligen Hinrunde noch die Relegation erreicht zu haben, so groß, dass die Spannung kurz vor dem Ziel ein wenig abgefallen ist. Davon ab: Wer weiß, wie das Ganze gelaufen wäre, wenn Victor Obinna fit, und Baris Özbek und Michael Ratajczak dabei gewesen wären. Aber im Prinzip ist diese Diskussion auch müßig. Es ist schade, dass sich die Zebras am Ende für eine historische Aufholjagd nicht belohnen konnten. Jetzt ist ein Mal mehr Neuaufbau in Liga drei angesagt. Mit Ilia Gruev auf der Trainerbank und dem tollen Zusammenhalt von Fans und Team im Gepäck bin ich geneigt zu sagen: Das könnte klappen...