: Giesinger als Sahnehäubchen

: Giesinger als Sahnehäubchen

Mit Max Giesinger gibt sich einer der aktuell bekanntesten deutschen Künstler beim Fantastival am 20. Juli in Dinslaken die Ehre. Zusätzlich gab’s die Bestätigungen für die kölsche Band „Kasalla“ und die dänische Band „Lukas Graham“.

. Das Sahnehäubchen bewahrte sich Lea Eickhoff für den Schluss auf. Früher als je zuvor stand nach der Bestätigung für die kölschen Mundart-Jungs von „Kasalla“ (Termin: 16. Juli) und den dänischen Shooting Stars von „Lukas Graham“ (18. Juli) ein Großteil des Fantastivalprogramms. Aber einen Pfeil hatte die Fantastival-Chefin noch im Köcher. Und den ließ sie dann kurz vor dem vergangenen Wochenende fliegen: Max Giesinger kommt nach Dinslaken. Und das ist – da kann man von der Musik des 31-Jährigen halten, was man mag – schon eine tolle Nachricht für die kleine Stadt am Niederrhein. Denn Giesinger ist aktuell einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker, die unser Land zu bieten hat. Nicht erst seit seiner Single „80 Millionen“ weiß man, wer der Junge mit der Gitarre ist. „Ihn in unserem Programm zu haben, ist schon eine große Ehre“, freut sich Lea Eickhoff über den gelandeten Coup. Die positive Kritik vieler beim Fantastival aufgetretener Künstler und die Aussicht auf eine aus Giesinger-Sicht kleine, intime Location im schönen Burgtheater werden den Ausschlag gegeben haben, dass Max Giesinger in die Provinz kommt. Fakt ist aber auch, dass die Gage für einen Künstler aus diesen Sphären nicht alleine mit 2200 verkauften Tickets bezahlt werden kann. Also sind mit der Sparkasse RheinLippe und der Hellmich Unternehmensgruppe zwei Sponsoren bei der Finanzierung in die Bresche gesprungen.

Durch die Zusage Giesingers steht das musikalische Fantastival-Programm zur Rekordzeit. „Die Verhandlungen in diesem Jahr gingen wirklich schnell. Nun fehlt nur die Lesung, die am 22. Juli stattfinden soll.“