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Nominiert für den Felix Burda Award 2020: Darmgesund in Moers

Nominiert für den Felix Burda Award 2020 : Darmgesund in Moers

Die von den beiden Moerser Krankenhäusern Bethanien und St. Josef initiierte und von der Stadt Moers unterstützte Präventionskampagne „Darmgesund in Moers“ ist für den Felix Burda Award 2020 in der Kategorie „Engagement des Jahres“ nominiert.

„Der Felix Burda Award wird an innovative, nachhaltige und beispielgebende Engagements auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge verliehen, welche das Ziel haben Menschen in Deutschland vor dem Schicksal Darmkrebs zu bewahren, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern oder den Betroffenen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen“, so die in München ansässige Stiftung.

Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der für die Kampagne die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute sich über die Nachricht: „Neben den vielen durch die Kampagne erreichten Moerserinnen und Moersern ist die Nominierung ein weiteres positives Resultat der gemeinsamen Anstrengungen in unserer Stadt. Beide Krankenhäuser, eine Arztpraxis und überregionale Partner haben erstmals auf dieser Basis erfolgreich zusammengearbeitet. Ich hoffe, dass durch die Nominierung weiterhin Menschen auf das wichtige Thema der Darmkrebs-Vorsorge aufmerksam werden.“

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, betonte, warum es ihm so wichtig war, mit der Kampagne viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: „Darmkrebs betrifft jeden – insbesondere in der zweiten Lebenshälfte. Wird die Erkrankung früh entdeckt, ist sie längst kein Todesurteil mehr. Darauf aufmerksam zu machen und die Eigenverantwortung der Menschen zu erhöhen, ist zentrales Anliegen unserer Kampagne.“ Dass die gemeinschaftliche Aktion zweier Häuser unterschiedlicher Konfessionen und weiterer Kampagnenpartner für den Felix Burda Award nominiert ist, verstehe er als große Anerkennung für das gemeinsame Engagement. Neben den beiden Moerser Krankenhäusern waren die Gastroenterologische Praxis Dr. Purrmann im Moers, die Selbsthilfegruppe ILCO und die Krebsgesellschaft NRW an der Kampagne beteiligt.

Auf die Bedeutung der Kampagne für die Vermeidung von Darmkrebs wies auch Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Josef, hin: „Für viele Menschen ist es mit einer Hemmschwelle verbunden, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen. Wir wollten das Thema gemeinsam aktiv angehen und in die Öffentlichkeit tragen. Damit haben wir geholfen, dass sich die Scham schnell legen konnte. Eine Darmspiegelung ist besonders wichtig, da Darmkrebs in einem frühen Stadium kaum Beschwerden bei den Betroffenen verursacht, unsere Ärzte aber relativ einfach und schnell helfen können.“

Die Verleihung des Burda Award 2020 findet am 26. April bei einer Gala im Hotel Adlon in Berlin statt.