: Zoll stoppt 30 Kilo Kokain

: Zoll stoppt 30 Kilo Kokain

Die Beamtinnen und Beamten des Hauptzollamts Duisburg konnten am 1. August den Schmuggel von über 30 Kilogramm Kokain in einem Fahrzeugversteck stoppen.

Die Kontrolleinheit Verkehrswege Emmerich kontrollierte routinemäßig ein aus den Niederlanden kommendes Fahrzeug auf der Autobahn A3 in Höhe des Grenzübergangs Elten. Der Alleinreisende war nach einem Geschäftstermin auf der Heimreise. Auf Nachfrage gab der 55-jährige Fahrer an, dass er keine verbotenen Waren oder Bargeld über 10.000 Euro mit sich führt.

Bei der Durchsicht des Fahrzeugs stellte ein Zöllner fest, dass am Fahrzeugboden mehrere Lagen Teppich verlegt waren. Als er darunter schaute, konnte er in ein Versteck blicken, in dem ein in Folie umwickeltes Paket lag. Das Versteck war mit einer Metallplatte verschlossen, welche sich nur durch enormen Kraftaufwand öffnen ließ. Zum Vorschein kamen mehrere in Folie verpackte Pakete, in denen sich insgesamt über 30 Kilogramm Kokain befanden. Der 55-jährige Mann wurde durch die Zöllner vorläufig festgenommen. Das sichergestellte Rauschgift hätte auf dem Schwarzmarkt einen Erlös von circa 1,5 Millionen Euro erzielt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve wurde Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Die weiteren Ermittlungen führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kleve das Zollfahndungsamt Essen, Dienstsitz Kleve.

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