Wer hat etwas gesehen?: Brandserie in Walsum

Wer hat etwas gesehen? : Brandserie in Walsum

Die Duisburger Polizei hat neue Ansätze zur Brandserie im Duisburger Norden gewonnen und bittet die Bevölkerung um Hinweise:

Zusammen mit den Experten des Landeskriminalamtes in Düsseldorf haben die Beamten der eingesetzten Ermittlungskommission (EK) herausgefunden, dass es sich bei dem mutmaßlichen Brandstifter um eine Person handeln könnte, die sich von den öffentlichen Duisburger Institutionen ungerecht oder schlecht behandelt fühlt. Die Beamten gehen auch diesem Ansatz nach und fragen: Wer kennt eine Person, auf die das zutrifft und die in diesem Zusammenhang davon gesprochen hat, sich zu rächen? Jeder kleinste Hinweis kann wertvoll sein und entscheidend zur Aufklärung der Brandserie beitragen. Wenn Zeugen zu einer Person Angaben machen können, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0203 280-0 oder per Notruf 110 an die Duisburger Polizei.

Die Ermittlungskommission mit dem Namen EK 28 - der Quersumme einer der Walsumer Postleitzahlen - arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung der Brandserie: Unter anderem befragen die Kripo-Beamten Zeugen, untersuchen sichergestellte Fahrzeuge und haben in Zusammenarbeit mit der Duisburger Staatsanwaltschaft Brandsachverständige eingesetzt. Auch die uniformierten Beamten der Wachen nehmen die Stadtteile Walsum, Vierlinden und Aldenrade verstärkt unter die Lupe.

Seit Anfang Dezember haben die Brände elf Autos an sieben verschiedenen Tatorten im Duisburger Norden jeweils in der Zeit von Mitternacht bis 5 Uhr morgens beschädigt, zuletzt am frühen Montagmorgen (30. Dezember, 3:30 Uhr) auf der Douvermannstraße. Niemand wurde verletzt. Es entstanden hohe Sachschäden.