KFC-Heimspiel wird verlegt: Die Winterlaufserie kann stattfinden

KFC-Heimspiel wird verlegt: Die Winterlaufserie kann stattfinden

Aufatmen bei den Machern der Winterlaufserie des ASV Duisburg. Auf Initiative des MSV-Geschäftsführers Peter Mohnhaupt wurde das KFC Uerdingen-Spiel verlegt und dem Start der Serie steht nichts mehr im Wege.

Die Erleichterung bei Friedhelm Abel war riesig. Soeben hatte er per Mail von MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt die erlösende Nachricht per Mail bekommen. "Unsere Bemühungen haben sich gelohnt und Ihre traditionell und überregional beliebte Winterserie kann stattfinden", schrieb Mohnhaupt. Der Zebra-Geschäftsführer hatte sich persönlich in die Gespräche mit dem DFB eingeklinkt. Weil der Fußballbund wegen "zwingenden Sicherheitsvorgaben" sowie "Vereinbarungen mit den Rechtepartnern und den Clubs der 3. Liga" das Heimspiel des KFC Uerdingen gegen Würzburg ausgerechnet am ersten Veranstaltungstag der Laufserie, dem 26. Januar, stattfinden lassen wollte, stand die Traditionsveranstaltung auf der Kippe. Denn eine parallele Veranstaltung des Fußballspiels und der Serie, bei der wieder über 10.000 Läufer und Besucher erwartet werden, wäre rein logistisch nicht machbar gewesen. Der Chef des Stadtsportbundes, Rainer Bischoff, bezeichnete die Argumentation des DFB als "vage und wenig stichhaltig." Bischoff forderte alle beteiligten Parteien, KFC, MSV und Stadt Duisburg, auf, ihre Bemühungen zu verstärken: "Es kann nicht sein, dass eine über Jahre gewachsene und fest etablierte Veranstaltung wegen der Entscheidung am Grünen Tisch um ihre Existenz fürchten muss."

Der KFC spielt übergangsweise seine Drittliga-Heimspiele in der Arena des MSV im Sportpark. Auf das Bitten der Winterlaufserien-Macher, die Termin-Kollision zu verhindern und das Spiel zu verlegen, reagierte man beim DFB nicht. Die Serie anders zu terminieren, wäre zu diesem späten Zeitpunkt im Jahr nicht mehr möglich gewesen.

Vergangene Woche hatte sich Peter Mohnhaupt der Sache angenommen, "um den Frieden im Sportpark zu wahren", wie er sich von der NRZ Duisburg zitieren ließ. Seine Intervention war erfolgreich. Die "zwingenden Sicherheitsvorgaben" schienen dann wohl doch nicht mehr so zwingend zu sein. Wie auch immer: Die Serie kann stattfinden. Das ist die Nachricht, die zählt.

(Niederrhein Verlag GmbH)