DRK-FreiWerk-Projekt „TATENDRANG“ vermittelt kurzzeitiges, ehrenamtliches Engagement: "Gemeinsam Gutes tun"

DRK-FreiWerk-Projekt „TATENDRANG“ vermittelt kurzzeitiges, ehrenamtliches Engagement: "Gemeinsam Gutes tun"

Die gemeinnützige Tochtergesellschaft "FreiWerk" vom Deutschen Roten Kreuz hat das Projekt "TATENDRANG" ins Leben gerufen, um freiwilliges soziales Engagement kurzzeitig zu vermitteln.


"Im Rahmen unseres Engagements für das Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz sowie das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst wurde uns deutlich, dass viele Menschen durchaus an einem sozialen Engagement interessiert sind, jedoch dauerhaften Verpflichtungen und Bindungen zunehmend ablehnend gegenüberstehen", berichtet Sandra Ducos, Sozialpädagogin und Referentin für das Projekt "TATENDRANG — Gemeinsam Gutes tun".

Genau hier setzt das Projekt "TATENDRANG" an. Es bietet interessierten Menschen aller Altersgruppen (vom Studierenden bis zum Rentner) durch das kompakte Format in Form von maximal eintägigen Einsätzen die Möglichkeit, sich gelegentlich ehrenamtlich gemeinwohlorientiert einzubringen und damit sinnstiftend zu wirken, ohne sich zeitlich zu intensiv binden zu müssen.

"Wir begreifen uns damit als Schnittstelle zwischen Einsatzstelle und Freiwilligen. Unsere Schwerpunkte liegen in der Gewinnung und Vermittlung sowie der Betreuung und Begleitung der Freiwilligen und der gesamten organisatorischen Abwicklung des Einsatzes der Freiwilligen. Hierzu gehört auch die Unterstützung und Beratung von Institutionen, in denen sich Freiwillige engagieren", so Sandra Ducos, die dies alles für das Gebiet Duisburg, Mülheim und Essen übernimmt.

Das Projekt sucht also auf der einen Seite Menschen, die sich für ein kurzzeitiges ehrenamtliches, soziales Engagement interessieren und auf der anderen Seite gemeinwohlorientierte Einrichtungen, die punktuell ehrenamtliche Hilfe brauchen können und bringt beide Seiten zusammen.
Die Einsätze können betreuender Art sein aber auch in Form von überwiegend körperlicher Arbeit geleistet werden. Ob Sie nun beispielsweise ein Sommerfest eines Hospizes unterstützen oder bei Aufräum- oder Renovierungsarbeiten in einer Kinder- und Jugendeinrichtung Hilfe leisten, bleibt Ihnen und Ihrer Eignung überlassen.

Die einzelnen Freiwilligen, die sich melden, werden anschließend in Gruppen vermittelt und sind für ihren Einsatz über die Einrichtung haftpflicht- und unfallversichert. Bei ganztägigem Einsatz ist auch Verpflegung zugesagt. Für die gemeinwohlorientierte Einrichtung bedeutet das: es muss ein betreuender Ansprechpartner vor Ort sein und die Versicherung sowie gegebenenfalls die Verpflegung des Freiwilligen muss gewährleistet sein.
Das Vermittlungsangebot ist für beide Seiten ansonsten kostenlos. Es sei denn, es bewerben sich Mitarbeitergruppen einer Firma, die einen Ehrenamtstag, quasi als Teambuilding leisten möchten. Dann wird ein kleiner Obolus fällig. "Letztlich soll sich das Projekt ja langfristig selbst finanziell tragen, erklärt Sandra Ducos und ergänzt: "Da das Projekt am Anfang steht, sind derzeit insbesondere gemeinwohlorientierte Einrichtungen aufgerufen sich zu melden. Denn es wäre schade, wenn sich zahlreiche Freiwillige melden, aber kaum Einsatzstellen für die ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stehen."

Kontakt: Sandra Ducos, 0201/616973-26, s.ducos@tatendrang-freiwerk-drk.de oder ganz einfach über die Internetseite www.tatendrang-freiwerk-drk.de das Kontaktformular ausfüllen.

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