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Blick auf Tod & Vergänglichkeit

Duisburg. Wie Menschen Abschied von Verstorbenen nehmen, zeigt sich auch auf Friedhöfen. Von der Redaktion

Grab reiht sich an Grab und doch ist jedes anders – mal aufwendig geschmückt, mal schlicht, große Grabsteine, kleine Platten oder anonyme Stelen. Eine Ausstellung mit Fotos von Rüdiger Kramer in der Duisburger Salvatorkirche lädt Besucher ein, einen anderen Blick auf Grabstätten und den Tod zu wagen.

Der im letzten Jahr verstorbene Duisburger Fotograf und Maler Rüdiger Kramer setzte sich auf behutsame Art und Weise mit der Vergänglichkeit auseinander. Sein Fotozyklus, der bereits 2014 in der Salvatorkirche gezeigt wurde, erschöpfte sich aber nicht „in der romantischen Schau der Vergänglichkeit“, sondern war auch eine „Dokumentation über die Endlichkeit ewiger Ruhestätten“, so Professor Dr. Reiner Sörries im Katalog zur früheren Ausstellung „Kleinstadtfriedhöfe im Rheinland und in Westfalen“.

Die Ausstellung ist in nur kurze Zeit, vom 18. bis zum 30. November dienstags bis samstags jeweils von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr zu sehen; der Eintritt ist frei. Die Ausstellungseröffnung am 18. November um 11 Uhr verbindet sich mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, der von Pfarrer Martin Winterberg gestaltet wird und in dem es auch um die Fotos der Ausstellung gehen wird. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 / 311176 und im Internet unter www.salvatorkirche.de

(Niederrhein Verlag GmbH)