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Stadt und Stadtwerke Duisburg unterstützen Spiele an Rhein und Ruhr
Olympia-Bewerbung nimmt Gestalt an

Stadt und Stadtwerke Duisburg unterstützen Spiele an Rhein und Ruhr: Olympia-Bewerbung nimmt Gestalt an
Marcus Wittig: „In jedem Fall muss es gelingen, die Menschen an Rhein und Ruhr mitzunehmen.“ FOTO: Archiv
Duisburg/Düsseldorf. Die "Rhein Ruhr Olympic City-Initiative 2028/2032" hat am heutigen Freitag in Düsseldorf ihr Sportstättenkonzept vorgestellt. Duisburg ist dabei.

In sechs Ruhrgebietsstädten könnte 2028 oder 2032 um olympisches Gold gekämpft werden. Als Sportstätten für die verschiedenen Disziplinen böten sich Anlagen in Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Recklinghausen und in Duisburg an. Insgesamt weist das Planungspapier 13 NRW-Städte aus, die zu Austragungsorten werden könnten. Laut Sport-Manager Michael Mronz, Initiator der Rhein-Ruhr-Olympia-Initiative könne die Metropolregion Rhein Ruhr auf 24 Großsporthallen mit einer Kapazität von über 3.000 Plätzen sowie 16 Stadien mit einer Kapazität von über 30.000 Plätzen zurückgreifen. Zudem böten neun Großsporthallen über 5.000 Besuchern Platz, fünf Stadien hätten eine Kapazität über 45.000 Menschen.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen zusammen mit den Stadtwerken Köln und Düsseldorf die Planungen. Vorstand Marcus Wittig erklärte: "Ein solches Großereignis kann als Triebfeder für die Weiterentwicklung der gesamten Region wirken. Die Grundidee der Planung, die vorhandenen Sportstätten sinnvoll zu nutzen und den Fokus auf eine nachhaltige Investition in die Infrastruktur zu lenken, ist die Basis für eine breite Akzeptanz. Denn in jedem Fall muss es gelingen, die Menschen an Rhein und Ruhr auf dem langen Weg einer Bewerbung mitzunehmen und aufzuzeigen, welche Vorteile durch die Spiele entstehen können."

Auch Stadtdirektor und Sportdezernent Reinhold Spaniel nahm stellvertretend für Oberbürgermeister Sören Link für die Stadt Duisburg an der Vorstellung der Pläne teil. Duisburg ist als Austragungsstätte für Kanu, Kanuslalom, Fußball und Rudern vorgesehen. "Was Wimbledon für Tennis oder der Luzerner Rotsee für den Rudersport ist, das ist für Kanuten Duisburg. Dieser Satz stammt von José Perurena López, Präsident des Internationalen Kanuverbands, und er liegt damit absolut richtig", sagte Spaniel. "Mit einer der besten Regattabahnen der Welt und dem millionenschweren Neubau des Kanuleistungszentrums wird Duisburg diese Spitzenposition künftig sogar weiter ausbauen. Wenn nach fünf Kanu-Weltmeisterschaften künftig auch noch olympische Athleten um Medaillen im Sportpark Duisburg kämpfen, wäre das eine Riesenauszeichnung für uns als Sportstadt."

Oberbürgermeister Sören Link erklärte: "Dass wir sportliche Großereignisse organisieren können, haben wir nicht nur bei der Universiade 1989 oder den World Games 2005 gezeigt. Und olympiareif ist die Wasserwelt Wedau mit der Regattabahn und dem Parallelkanal allemal. Dort gibt es regelmäßig internationale Großveranstaltungen auf Weltklasseniveau. Ich denke, auch die sportbegeisterten Duisburger würden Olympia gerne im Pott sehen. Die Frage der Finanzierung ist natürlich ein andere, da wären das Land und Sponsoren gefragt."

 

 

(Niederrhein Verlag GmbH)