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Metallverband formiert sich neu

Metallverband formiert sich neu
Den neu formierten Vorstand des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein bilden (von rechts) Michael Schmidt (Siemens, Mülheim), der neue Vorsitzende Dr. Marcus Korthäuer (Espera, Duisburg), der stellv. Vorsitzende Wim Abbing (PROBAT, Emmerich), Gisela Pieron (Pieron, Bocholt) und Rainer Kammer (Signode, Dinslaken). Ganz links: Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz. FOTO: Unternehmerverband
Niederrhein. Gestandene Unternehmer dieser Region bilden den neuen ehrenamtlichen Vorstand des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein, einem der größten Tarifträgerverbände der Metall- und Elektroindustrie in NRW. Von der Redaktion

„Von Duisburg bis Emmerich, vom Weltmarktführer bis zum Weltkonzern, von der Gewinnung der Metall-Rohstoffe bis zum High-Tech-Hersteller: Der neue Vorstand vertritt die Regionen ebenso ausgewogen wie die unterschiedlichen Größen und Branchen unserer Mitglieder“, freut sich Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Metallverbandes. Diese Schlagkraft setze man nicht nur in den künftigen Tarifrunden ein, sondern auch mit Fokus auf die Themen Digitalisierung und Mittelstand.

„Die Digitalisierung ist auch in der Metall- und Elektroindustrie angekommen“, erläuterte der neue Vorsitzende Dr. Marcus Korthäuer, Geschäftsführer der Espera-Werke in Duisburg-Duissern, bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Metallverbandes. Während 80 Prozent der Deutschen täglich das Internet nutzten, sei Deutschland beim Thema Digitalisierung im weltweiten Vergleich nur im Mittelfeld angesiedelt. „Um als Unternehmen langfristig international mithalten zu können, muss der Fokus verstärkt auf digitale Technologien und Prozesse gesetzt werden. Längst ist dies nicht mehr nur ein klassisches Thema von Softwareunternehmen“, betonte Korthäuer. Hier gelte es, Unternehmen der Region Rhein-Ruhr beim Aufbau des digitalen Know-hows, bei Produkten, aber auch bei internen Strukturen zu unterstützen und den schnellen Ausbau einer entsprechend digitalen Infrastruktur für die Region zu fördern.

Dr. Marcus Korthäuer übernahm das Amt des Vorsitzenden vom Emmericher Unternehmer Wim Abbing. Auch Korthäuer ist Familienunternehmer:

Er führt die Espera-Werke in dritter Generation. Das Unternehmen, das am Standort Duisburg 130 Mitarbeiter beschäftigt, ist Marktführer bei der Kennzeichnung und Verwiegung vorverpackter Lebensmittel.

Den neu formierten Vorstand des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein bilden neben Korthäuer und Abbing der stellv. Vorsitzende Ulrich Grillo (Grillo-Werke AG, Duisburg). Als Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden Gisela Pieron (Pieron GmbH, Bocholt), Rainer Kammer (Signode System GmbH, Dinslaken) und Ronald Seidelman (Gutehoffnungshütte Radsatz GmbH, Oberhausen). Neu gewählt wurde Michael Schmidt (Siemens AG, Mülheim); den Vorstand komplettiert der Ehrenvorsitzende Dr. Wolf Aengeneyndt (Schmitz Söhne GmbH, Duisburg).

Mehr unter: unternehmerverband-metall-ruhr-niederrhein.org

(Niederrhein Verlag GmbH)