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Der MSV empfängt Sonntag Dresden zum Rückrundenauftakt
"Wir wollen alles raushauen"

Der MSV empfängt Sonntag Dresden zum Rückrundenauftakt: "Wir wollen alles raushauen"
FOTO: Archiv
Duisburg. Zum Hinrundenstart gab es für den MSV in Dresden eine äußerst unglückliche 0:1-Niederlage. Sonntag kommt Dynamo nun zum Rückrundenauftakt nach Duisburg. Von einer Revanche will Zebra-Coach Ilia Gruev aber nichts wissen. Vielmehr hofft er darauf, dass seine Elf, die ohne Boris Tashchy auskommen muss, den positiven Trend fortsetzt - und den der Gäste unterbricht. Von Steffen Penzel

Satte 15 Punkte hat der MSV in den vergangenen acht Spielen gesammelt. Einzig die deutliche 0:4-Niederlage in Regensburg fiel aus dem zuletzt doch sehr positiven Rahmen. Mit 23 Punkten aus der Hinrunde und dem 10. Tabellenplatz ist die Gruev-Elf mehr als im Soll. Auch die fünf Punkte Vorsprung auf Darmstadt auf Relegationsrang 16 in der in dieser Spielzeit komplett ausgeglichenen 2. Liga sorgen für zufriedene Mienen an der Wedau.

Dementsprechend selbstbewusst gehen die Duisburger die letzte Aufgabe des so erfolgreichen Jahres 2017 an. Am Sonntag, Anpfiff 13.30 Uhr, kommt Dresden in die schauinslandreisen-arena. Und damit ein Gegner, der sich in den vergangenen drei Spielen mit Auswärtssiegen in Düsseldorf und Berlin und einem Heimkantersieg gegen Aue eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller geschossen hat. "Dresden ist gut drauf - keine Frage", weiß auch Ilia Gruev. Zu viele Sorgen bereitet ihm das aber nicht, "denn wir sind ja gerade auch nicht so schlecht drauf." Die heutige Marschroute ist für den Trainer eine eindeutige. "Wir wollen besser starten als in die Hinrunde, wollen das letzte Spiel in 2017 gewinnen und werden alles raushauen", verspricht er.

Personell sieht es zum Ende des Jahres aber nicht ganz so rosig aus. Sturmtank Boris Tashchy hat sich beim Duschen den großen Zeh gebrochen und fällt fürs Dresdenspiel definitiv aus. "Das ist natürlich ärgerlich", kommentiert Gruev, der am Sonntag dem zuletzt ins Abseits geratenen Simon Brandstetter einen Platz im Kader in Aussicht stellt. Besser sieht es dagegen bei Gerrit Nauber aus. Der Neuzugang in der Innenverteidigung erlitt in Pauli eine Gehirnerschütterung. "Er hat in der Nacht sehr schlecht geschlafen. Die medizinische Untersuchung fiel dann aber gut für ihn aus", berichtet Gruev. Nauber nahm zwei Tage Auszeit, ehe am Mittwoch Lauf- und ab Donnerstag wieder Mannschaftstraining für ihn auf dem Programm stand. Und so wird der so zuverlässige Abwehrturm, der sich mit seiner abgeklärten, ruhigen und souveränen Art fest in die Mannschaft gespielt hat, Sonntag wohl dabei sein...