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Dicke Unterstützung für MSV

Dicke Unterstützung für MSV
Moritz Stoppelkamp ist wieder fit und heute Abend bei der Arminia im Pokalspiel dabei. FOTO: MaBo/Archiv
Duisburg. Für den MSV Duisburg steht heute ein immens wichtiges Spiel an: In der zweiten Runde des DFB-Pokal müssen die Zebras bei der Arminia in Bielefeld ran. 2500 Fans begleiten die Duisburger nach Westfalen. Von Steffen Penzel

Der Pokalwettbewerb kommt den Zebras als willkommene Abwechslung daher. Heute Abend zählen alle Abstiegssorgen in der Liga nicht, heute Abend geht’s einzig und alleine um den Sieg. Gelingt der, zöge der MSV zum ersten Mal seit 2011 in die 3. Runde des Pokalwettbewerbs ein. „Alleine das sollte Motivation genug sein“, findet MSV-Coach Torsten Lieberknecht. Für zusätzliche Motivation sorgen die treuen MSV-Fans. 2500 von denen treten die kurze Reise ins Westfälische an um ihr Team in der Schüco-Arena zu unterstützen. „Das ist aller Ehren wert, dass so viele mitfahren. Das ist aber auch Verpflichtung für uns“, findet Lieberknecht vor dem „Hopp oder Top“-Spiel auf der Alm. Der Druck, glaubt der Trainer, sei bei der Arminia größer. Und dass nicht nur, weil die Formkurve der Bielefelder zuletzt nach unten wies. „Gerade im Pokal ist der Druck bei der Heimmannschaft etwas größer.“ Was aber nicht bedeute, dass sich der MSV kein Druck mache. „Wir wollen unbedingt gewinnen und eine Runde weiterkommen, ist doch klar“, so Lieberknecht, dem es angesichts der Ladehemmungen im eigenen Stadion in dieser Spielzeit gar nicht so unrecht ist, dass sein Team in der Fremde ran muss. „Ohne da jetzt ein Heim/Auswärts-Drama draus zu machen: Der Eindruck ist da, dass es uns sicher nicht schadet, auswärts ran zu müssen.“

Personell gibt es noch ein paar Fragezeichen. Cauly Souza wurde wegen muskulärer Probleme noch mal ins MRT verfrachtet. Und auch Andy Wiegel ist wegen einer Prellung am Fuß fraglich. Abgehakt ist der Ärger über das späte 1:1-Ausgleichstor und das voran gegangene Foul an Lukas Fröde in Ingolstadt. „Der Schiedsrichter hätte zwingend auf Foul entscheiden müssen. Das hat er nach dem Spiel

auch zugegeben. Damit ist die Sache für mich erledigt. Aber wir müssen uns auch die eigene Nase fassen und die Situationen am Ende einfach cleverer lösen“, befand Torsten Lieberknecht.

(Niederrhein Verlag GmbH)