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7. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring 2018: Lance David Arnold auf dem Podium
Zweiter Platz für Frikadelli Racing

7. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring 2018: Lance David Arnold auf dem Podium: Zweiter Platz für Frikadelli Racing
Start des 7. Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring 2018. FOTO: van Plüren
Duisburg/Nürburg. Am vergangenen Samstag gingen wieder 150 PS-Boliden in unterschiedlichen Leistungsklassen bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring an den Start. Im siebten Rennen der Saison über eine Kombination von Grand-Prix-Kurs und Nordschleife landete der für "Frikadelli Racing" startende Duisburger Rennfahrer Lance David Arnold wieder auf dem Podium. Von Thorsten Vermathen

Zusammen mit seinem Teamkollegen Norbert Siedler hatte man auf dem Frikadelli-Porsche GT 3 R mit der Startnummer #31 zwar nur den Startplatz 8 im Training rausgefahren, im Rennen lief es jedoch dann sehr gut. Lediglich eine "Code 60"-Phase zwei Runden vor Ende des Rennens durchkreuzte die sensationelle Aufholjagd des Frikadelli-Teams, das schließlich während des vierstündigen Rennens bis auf den zweiten Platz im Gesamtklassement vorfahren konnte.

Nur 14 Sekunden trennten Arnold und Siedler vom Gesamtsieger-Team "Black Falcon" (#6) mit den Fahrern Maro Engel, Manuel Metzger und Hubert Haupt auf Mercedes AMG GT3, denen die zeitliche Verzögerung durch die Code-60 Phase am Ende eine weitere Runde ersparte, für die sie laut eigener Aussage keinen Sprit mehr im Tank gehabt hätten.

Als Drittplatzierte der höchsten Leistungsklasse, eine Minute hinter Frikadelli, sah das Team von "Falken Motorsport" (#3) mit den Fahrern Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 schließlich die schwarz/weiß-karierte Flagge und komplettierten das Podium.

Lance David Arnold: "In meinem Stint lief alles fehlerfrei und nach Plan. Ich lag gut im Rennen, das Auto funktionierte und ich konnte einen geilen Speed vorlegen. Unsere Konkurrenten hatten am Ende Glück mit einer Code-60-Phase, sonst hätten sie noch einen Tankstopp einlegen müssen und wir hätten vorne gelegen – aber so ist es eben manchmal." Norbert Siedler ergänzte: "Platz zwei ist okay. Eine tolle Teamleistung wurde mit einem Podest-Rang belohnt."

Trotz des positiven Fazits waren Beobachter am Rande des Geschehens jedoch etwas verwundert, dass ein ursprünglich geplanter Fahrerwechsel für den Schlussstint von Siedler auf Arnold letztlich nicht stattfand. Taktische Gründe, so hieß es, führten zu dieser Entscheidung.

Das nächste und damit vorletzte Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2018 am Nürburgring findet am 6. Oktober statt. Man darf gespannt sein, ob es für Frikadelli und Lance David Arnold dann wieder auf´s Podium gereicht.