| 15.11 Uhr

Homberg verliert sein Heimspiel, Molsner-Sieben bleibt ungeschlagen
Wölfe sorgen für Furore, VfB hadert

Homberg verliert sein Heimspiel, Molsner-Sieben bleibt ungeschlagen: Wölfe sorgen für Furore, VfB hadert
Mirko Szymanowicz konnte auch mit acht Treffern die Heimniederlage seines VfB Homberg nicht verhindern. FOTO: Nagraszus
Duisburg. Während die Wölfe Nordrhein nach dem 31:20-Sieg beim BHC II weiter ungeschlagen und die große Überraschung der Handball-Regionalliga sind, gab's bei der 24:28-Heimniederlage des VfB Homberg gegen den TV Rheinbach Ernüchterung. Sonntag kommt der Spitzenreiter aus Bonn zum Duell nach Rheinhausen. Von Steffen Penzel

Die Wölfe Nordrhein setzen ihre starke Serie in der Regionalliga fort. Beim teilweise überfordernd wirkenden Bergischen HC II gab es einen souveränen und nie gefährdeten 31:20-Auswärtssieg für die Truppe von Trainer Thomas Molsner. Der war natürlich mächtig stolz, weil seine junge Mannschaft sich langsam aber sicher zum großen Überraschungsteam der Liga mausert. "Das macht einfach Spaß mit den Jungs. Wir haben einen kleinen Kader und müssen viel improvisieren. Aber meine Mannschaft macht das super. Sie halten richtig zusammen, der Teamgedanke geht über alles", freut sich der Wölfe-Coach über den gelungenen Saisonstart, bei dem ja sogar eines der beiden Unentschieden eigentlich ein schon sicher geglaubter Sieg war. "Aber", mahnt Molsner, "wollen wir die Kirche mal im Dorf lassen. Wenn mir vor der Saison jemand 6:2 Punkte nach vier Spielen in Aussicht gestellt hätte, hätte ich sofort unterschrieben." Beim Gastspiel in Solingen war es vor allen Dingen Calvin Wilm im Wölfe-Kasten, der den Hausherren mit einer ganzen Reihe starker Paraden den Zahn zog. Aber auch seine Defensive verrichtete mal wieder Schwerstarbeit. "Die Defensive stand sehr gut und wir hatten einen richtig starken Keeper zwischen den Pfosten", lobte Molsner. Im Angriff überzeugten ein Mal mehr Alex Tesch am Kreis, Sebastian Schneider vom Punkt und Kevin Kirchner aus dem Rückraum. Die Wölfe stehen nun auf Rang vier und empfangen am Sonntag um 16 Uhr den bisher noch verlustpunktfreien Tabellenführer aus Bonn zum Spitzenduell an der Krefelder Straße.

Gar nicht zufrieden war Achim Schürmann mit dem Auftritt seiner Truppe daheim gegen Rheinbach. "Miserable erste zehn Minuten" und eine "katastrophalen Chancenverwertung" hätten zur Niederlage geführt. Mirko Szymanowicz und Mirko Krogmann stemmten sich mit zusammen 15 Treffern erfolglos gegen die Niederlage.

(Niederrhein Verlag GmbH)