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TSV Bonn in Rheinhausen zu Gast
Wölfe laden zum Spitzenspiel

TSV Bonn in Rheinhausen zu Gast: Wölfe laden zum Spitzenspiel
Voller Einsatz am Kreis: Alex Tesch und seine Wölfe spielen bislang eine ganz starke Regionalliga-Saison. FOTO: Volker Nagraszus
Duisburg. Sonntag Nachmittag, 16 Uhr, kommt die TSV Bonn zum Regionalliga-Spitzenspiel in die Sporthalle an der Krefelder Straße. Damit war in der Form nicht unbedingt zu rechnen. Aber die Wölfe, als Underdog angetreten, haben in der Vorbereitung eine tolle Entwicklung genommen, setzten voll auf Teamgeist, und sind nach wie vor ungeschlagen in der Liga. Trainer Thomas Molsner freut sich auf das Duell mit den jungen Bonnern - und hofft, dass seine Mannschaft den Spitzenreiter der Liga ärgern kann. Von Steffen Penzel

Es war die Vorsaison, in der die TSV Bonn für Furore sorgte. Angetreten mit einer blutjungen Truppe, etablierte sich die Spielvereinigung gleich ganz oben in der neuen Regionalliga. Am Ende der Premierensaison stand ein ganz starker vierter Platz für die TSV. Wie stark die Bonner wirklich waren, bekamen auch die Wölfe im Rückspiel vor eigenem Publikum zu spüren, als sie von den Gästen ein 24:32 eingeschenkt bekamen. "Da waren wir wirklich chancenlos", erinnert sich Thomas Molsner zurück.

Das soll Sonntag anders werden. Und die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Denn die Wölfe gehen mit breiter Brust - und einer großen Portion Vorfreude - in die Partie gegen den Tabellenersten. "Wir haben alle richtig Lust auf das Spiel und werden alles reinwerfen.", so Molsner, der einen großen Vorteil auf der Seite der Wölfe sieht. "Wir können komplett unbeschwert ins Spiel gehen und es genießen." Und, auch da ist sich der Wölfe-Übungsleiter sicher, einen lockeren Sieg werden die Bonner an der Krefelder Straße nicht einfahren können. "Sie spielen erneut sehr stark, keine Frage. Aber sie haben ihre Partien bisher aber auch alle nur recht knapp gewonnen. Ich glaube nicht, dass wir so furchtbar weit weg von ihnen sind."

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Bonner ist Thomas Onnebrink. Der Spielmacher und Abwehrchef zieht die Fäden beim TSV. Onnebrink ist stark im Eins gegen Eins, hat Übersicht und Spielintelligenz und zieht Lücken für seine Nebenleute. "Auf ihn müssen wir natürlich ein Auge haben. Aber nicht nur auf ihn", warnt Molsner davor, sich zu sehr auf den Mann in der Mitte zu konzentrieren.

(Niederrhein Verlag GmbH)