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VfB Homberg schwitzt in Richtung Saisonauftakt
Vorbereitung nimmt Fahrt auf

VfB Homberg schwitzt in Richtung Saisonauftakt: Vorbereitung nimmt Fahrt auf
Achim Schürmann (re.) sah bei der 22:27-Niederlage eine starke Leistung von Mirko Szymanowicz(li.), der elf Treffer erzielte. FOTO: Nagr
Homberg. Es gibt sicherlich dankbarere Aufgaben, als sich bei den aktuellen Temperaturen einer Vorbereitung zur Handball-Regionalliga zu widmen. Die Handballer des VfB Homberg lassen momentan ihren Schweiß bei Lauf-, Kraft- und Trainingseinheiten. Dazu kommen die Testspiele: Nach dem standesgemäßen 41:20 gegen den Landesligisten TB Oberhausen, gab es gegen den starken Drittliga-Absteiger und Aufstiegsfavorit TV Korschenbroich eine 22:27-Niederlage. Bei den VfB-Keepern gab es nun einen Wechsel zu vermelden. Von Steffen Penzel

Allerdings ist es wie beim Fußball: Testspiele in der Saisonvorbereitung liefern den Trainern Erkenntnisse; überbewerten sollte man die Ergebnisse aber nicht. Auf der anderen Seite ist eine Fünf-Tore-Niederlage gegen den großen Aufstiegsfavoriten der Nordrheinliga natürlich auch ein Mutmacher. Vor allen Dingen dann, wenn man urlaubsbedingt mit einer Rumpftruppe antreten muss. Und so war VfB-Coach Achim Schürmann auch gar nicht unzufrieden: "Über große Strecken haben die Jungs mich überzeugt." Gerade wenn man bedenke, dass nur sieben Feldspieler, denen auch noch eine morgendliche Trainingseinheit in den Knochen steckte, zur Verfügung standen. Homberg führte die gesamte erste Hälfte über. In den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs ging die Konzentration dann aber etwas flöten. "Über weite Strecken konnten wir spielerisch überzeugen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dann leider völlig den Faden verloren", befand Schürmann.

Im Tor der Gelb-Schwarzen wird es ab sofort eine Änderung geben: Malte Jaeger hat seinen Vertrag aus beruflichen Gründen nicht verlängert. Wirklich überraschend kam die Nachricht für die VfB-Verantwortlichen, die frühzeitig Bescheid wussten, dass es auf eine Trennung hinauslaufen kann, nicht. Damit wird ein ganz starkes Keeper-Duo gesprengt. Neben Aaron Denter wird in der kommenden Spielzeit Youngster Julian Seemann antreten. Für Bülent Aksen, sportlicher Leiter des VfB, kein Problem: "Klar, Malte hinterlässt eine große Lücke, weil er mit Aaron aus meiner Sicht das stärkste Gespann der Liga ergab. Aber Julian ist mit seinen 20 Jahren ein vielversprechender Mann, der noch einiges lernen wird, aber bereits eine tolle Basis mitbringt."

(Niederrhein Verlag GmbH)