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Wölfe Nordrhein empfangen den MTV/Homberg im Bergischen, Lintfort bei Aufstiegsfavorit zu Gast
Handball-Derby zum Ligaauftakt

Wölfe Nordrhein empfangen den MTV/Homberg im Bergischen, Lintfort bei Aufstiegsfavorit zu Gast: Handball-Derby zum Ligaauftakt
Alex Tesch, mitterweile als Coach bei den Wölfen in Lohn und Brot, hofft auf einen Auftaktsieg seiner Truppe gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken am Samstag. FOTO: Volker Nagraszus
Niederrhein. In der Handball-Regionalliga und in der 2. Bundesliga der Frauen geht es ab dem Wochenende wieder zur Sache. Von Steffen Penzel

Die Generalprobe ist gelungen. Im HVN-Pokalspiel gegen Ligakonkurrent und Aufstiegskandidat TV Korschenbroich zeigten die Regionalliga-Handballer des MTV Rheinwacht eine starke Leistung. Auch wenn die Dinslakener beim knappen 33:35 am Ende den durchaus möglichen Auswärtssieg noch aus der Hand gaben, zeigte sich MTV-Coach Harald Jakobs zufrieden.

Nicht so gut lief es für den Gegner der Jakobs-Truppe am Samstag, die Wölfe Nordrhein. Wenn die am Samstagabend, 18 Uhr, den MTV in der Sporthalle an der Krefelder Straße empfangen, hofft Wölfe-Coach Alex Tesch auf mehr Treffsicherheit. Denn bei der 22:28-Pokalniederlage in Remscheid verschoss sein Team gegen den Oberligisten zu viel. "Wir hatten über 20 Fehlwürfe aus guten Situationen. Das darf uns Samstag nicht passieren." Denn vor dem Aufsteiger aus Dinslaken hat Tesch Respekt: "Eine gute Truppe, die ordentlich zupackt und stabil steht." Dem wollen die Wölfe mit viel Tempo begegnen. "Wir sind gut drauf und wissen, was zu tun ist."

Eine kniffelige Aufgabe steht für den VfB Homberg an, der am Samstagabend, ebenfalls 18 Uhr, bei der HSG Siebengebirge ran muss. "Uns erwartet dort eine volle Halle, einer der besten Mittelmänner der Liga und gute Torhüter. Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um da zu bestehen", weiß VfB-Spieler Mirko Krogmann.

Richtig zur Sache geht es auch für die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort. Die Mannschaft von Bettina Grenz-Klein muss am Samstag als Aufsteiger gleich beim Aufstiegsfavoriten Ketscher Bären ran. "Wir haben gleich zu Beginn der Saison drei Spiele gegen hoch gehandelten Aufstiegskandidaten, das wird nicht einfach für mein Team", gibt sich TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein pessimistisch.