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Kommentar zum Verbandsliga-Derby in Hiesfeld
Ein Handballspiel der besonderen Art

Kommentar zum Verbandsliga-Derby in Hiesfeld: Ein Handballspiel der besonderen Art
Vergangene Saison standen sich Florian Körner, Max Reede und Basti Schwengers noch gegenüber, diesmal spielen sie in einer Mannschaft FOTO: Büttner
DINSLAKEN. Samstag steigt das Spiel, auf das sich die hiesigen Handballfans seit langem freuen. Von Steffen Penzel

Der MTV tritt mit einer oberligatauglichen Truppe an, die Hiesfelder mit einer, die in der vergangenen Saison noch Landesliga gespielt hat. Klare Vorzeichen also? So einfach ist das nicht. Denn das Dinslakener Handball-Derby hat seine eigenen Regeln. Eine davon lautete in den vergangenen Jahren: Für den MTV gibt es im Mühlendorf nichts zu holen. Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Bei Jahn hat man das Beste aus der vollkommen chaotischen Situation inklusive Vorstands-Erdbeben gemacht, beim MTV wurde in Saison eins nach Timofte kräftig eingekauft. Und es ist sicher nicht von Nachteil, dass man sich mit Philipp Tuda, Christoph Enders, Max Reede und Basti Schwengers die Hiesfelder Spieler in seine Reihen geholt hat, die sich mit Derbysiegen (so wie auf dem obigen Bild) ganz gut auskennen. Und klar: Beim Blick auf die Aufstellungen muss der MTV gewinnen. Und das wird er vermutlich auch. Aber: Zu sicher sollten sich die Rheinwachtler und ihre Anhänger nicht sein. Der TV Jahn kann kämpfen, wird top motiviert sein und hat in dieser Saison schon bewiesen, dass er Tabellenführer stürzen kann. Mal davon ab, dass die Schwarzenberg-Truppe nichts zu verlieren hat. Und der MTV, das hat man in Neukirchen gesehen, ist noch nicht so gefestigt, wie einige Anhänger das schon gerne hätten. Aber keine Sorge: Wenn es um die Vergabe der Aufstiegsplätze in die Oberliga am Ende der Saison geht, wird der MTV dabei sein. Hoffe ich zumindest...