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Vor dem Neubau rollen die Bagger Nachhaltiges Bauen Abriss nach Plan

Vor dem Neubau rollen die Bagger Nachhaltiges Bauen Abriss nach Plan
Rund 8.000 Tonnen Schutt: Teilabriss an der HELIOS St. Johannes Klinik in vollem Gang. Von Volker Wieczorek

Er ähnelt ein wenig einem Dinosaurier, mit seinem langen Hals und dem großen, metallenen Kopf - der Abrissbagger vor dem Klausurgebäude an der HELIOS St. Johannes Klinik ist mit 68 Tonnen ein echtes Schwergewicht. Allein der Greifer wiegt ganze drei Tonnen.

Die braucht es aber auch, um die Wände, Decken und Fenster des alten Anbaus ohne große Schwierigkeiten niederzuringen. Meter für Meter „knabbert“ der sogenannte Longfrontbagger sich mit zwei kleineren Kumpanen durch den Altbestand des Klinikums.

Am Ende werden rund 8.000 Tonnen Schutt zusammenkommen, die - im Sinne nachhaltigen Bauens - beprobt und bei Eignung unter anderem als Füllmasse weiterverwendet werden können. Noch diesen Monat wird der Abriss dieses Gebäudeteils, in dem unter anderem zwei Stationen und das Labor untergebracht waren, andauern. Dann folgt die alte Cafeteria nebenan. Die so entstehende Freifläche ist später für einen Teil des Neubaus vorgesehen. Schon im Herbst kann dann mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden, im Februar 2017 schließlich der Startschuss für den Rohbau fallen.

Der denkmalgeschützte Rundbogen und der hintere Teil des HELIOS Klinikums bleiben von den Maßnahmen unberührt. Sie werden sinnvoll mit dem neuen Komplex verbunden. Bisher läuft alles nach Plan, auch die Staubentwicklung ist dank verschiedener Wassersprühanlagen nur minimal und die Auswirkungen auf die übrigen Klinikbereiche gering.

Aber nicht nur die Bauleitung behält alle Vorgänge rund um den Abriss im Blick, auch zahlreiche Patienten und Mitarbeiter spazieren täglich an der Baustelle vorbei und beobachten, wie der alte Anbau nach und nach in sich zusammenfällt.

(Niederrhein Verlag GmbH)