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Premiere von Moers Karibisch: Street-Beach-Festival muss nächstes Mal größer werden
Moers kann auch karibisch

Moers Karibisch
Moers Karibisch
Moers. Endlich mal wieder was los in Moers! Das dachten sich auch die tausenden Besucher, die am Wochenende bei Moers Karibisch unterwegs waren. Das Street-Beach-Festival auf dem Kastellplatz platzte besonders in den Abendstunden aus allen Nähten - und muss nächstes Jahr dringend mehr Sand, mehr Cocktails und mehr Platz bekommen! Von Claudia Basener

Nein, hier wird nicht gemeckert. Im Gegenteil: Moers Karibisch hat endlich mal wieder was in der Innenstadt los gemacht - und das fanden besonders am Samstagabend zur Primetime zu viele Besucher gleichzeitig. Gegen 20 Uhr war kaum ein Durchkommen auf dem Festivalgelände, viele Leute hatten sich schon außerhalb postiert, die Schlange am Cocktailstand war lang. Mit so einem großen Andrang hatte der Veranstalter, die Just Festivals GmbH, nicht gerechnet. Für die Premiere hatte man, etwas abwartend, in kleineren Dimensionen geplant - natürlich auch vor dem Hintergrund, dass das Wetter einen Strich durch die Rechnung hätte machen können. Jessica Wittenberg, die selbst im Bierwagen rotierte, konnte am Samstag nur staunen, wie viele Menschen gekommen waren: "Wahnsinn! Das hätten wir nicht gedacht", erzählt sie uns während sie die wartende Menge mit Bier versorgt. 

Bei den Besuchern überwog das positive Event-Gefühl, doch Moers hätte ruhig "noch ein bisschen karibischer werden dürfen": Am kulinarischen wie auch am musikalischen Programm gab es, meist gut gemeinte, Kritik. Eine Buchungspanne hatte am Donnerstag dafür gesorgt, dass mit Musik vom Band und nicht mit Live-Musik gestartet werden musste. Das Ordnungsamt sorgte dafür, dass der Abend am Freitag in Zimmerlautstärke und am Samstag gar ohne Musik ab halb elf ausklingen musste. Mehr Live-Musik und mehr karibische Speisen hätten dem Festival gut getan, bekamen wir immer wieder zu hören. Doch die Idee sei klasse! "Wir sind froh, dass überhaupt mal wieder etwas los ist", fasst es Lisa aus Moers zusammen und ihre Clique nickt zustimmend: "Einfach toll, wie viele Leute man hier trifft, die man kennt."

"Eine tolle Atmosphäre", attestiert auch Sabine Blum, Marketing Fett & Wirtz, dem Festival. Das Autohaus war als einer der Hauptsponsoren über die ganzen vier Tage dabei und bekam viel positives Feedback: "Besonders gut kamen die Schatzsuche für Kinder am Samstag und das Beachvolleyballturnier am Sonntag an. Gerne unterstützen wir das Festival auch im nächsten Jahr wieder."

Über eine Wiederholung würde sich sicherlich auch die Moerser Gastronomie freuen. Die Innenstadt erlebte dieses Wochenende eine deutliche Belebung - bis spät in die Nacht waren die Lokale gut besucht.

Spricht also nichts gegen ein zweites Moers Karibisch - aber bitte dann eine Nummer größer!

 

Zur Bilderstrecke bitte aufs Foto klicken. Hier haben wir ein paar Eindrücke unseres Fotografen Siefgried Reffgen gesammelt.