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Bandcontest im Bollwerk
Bewerbt euch für den Clash of Bands!

Bandcontest im Bollwerk: Bewerbt euch für den Clash of Bands!
Beim Bollwerk ist Talentförderung angesagt: Jons Heiner, Tina Bergs und Gregor Polzin hoffen auf viele Bewerbungen junger Bands aus der Region für den „Clash of Bands“. FOTO: cb
Niederrhein. Am 26. Januar findet der nächste "Clash of Bands" im Bollwerk statt. Junge Bands aus der Region können sich jetzt für diesen Wettbewerb bewerben. Im Mittelpunkt steht der Fördergedanke. Von Claudia Basener

Die regionale Musikszene stärken, ihre Vernetzung untereinander verbessern und den Gewinnern Know How für ihre musikalische Zukunft mit auf den Weg geben - das ist das Ziel des "Clash of Bands". Das Bollwerk bietet den vier Teilnehmern also nicht nur eine Bühne, sondern hat auch die Weiterentwicklung der Bands im Auge: "Wir wollen den Künstlern etwas mitgeben", so Gregor Polzin, Bollwerk-Kulturreferent. Dieser Gedanke spiegelt sich auch in den Preisen wider: 2019 geht es um die Aufnahme eines Songs an einem Wochenende im Le Fink Tonstudio Duisburg, einem Auftritt beim Rock-it! Festival am 22. und 23. März sowie der Erstellung eines professionellen Pressekits. Eine festgelegte Reihenfolge gibt es dabei nicht. "Wir schauen, welcher Preis zu welcher Band passt", erklärt Kulturreferent Jons Heiner.

Bewerben können sich junge Bands, deren Mitglieder im Durchschnitt nicht älter als 27 Jahre alt sind und ihre Wurzeln oder Home Base in der Region Niederrhein haben. Die Stilrichtung? Egal! Von Rock über Jazz bis hin zu Hip- Hop oder Elektro ist alles möglich. Schickt aussagekräftige Videofilme, Handy-clips, Audiofiles oder schriftliche Bewerbungsunterlagen an julia.pfeiffer @bollwerk107.de. Einsendeschluss ist am 30. November. Danach wählt eine Fachjury aus allen Einsendungen die vier Bands aus, die beim "Clash of Bands" antreten werden. "Das ist für uns auch eine gute Möglichkeit zu sehen, was der Markt gerade so hergibt", freut sich Jons Heiner schon auf viele Bewerbungen. Bei der Auswahl könne es übrigens durchaus passieren, dass nicht unbedingt die "beste Band" gewinne: "Wir hatten mal den Fall, dass wir zwischen zwei Bands schwankten und uns für diejenige entschieden haben, wo der der Förderbedarf noch höher war. Die anderen haben wir aber in einem anderen Format unterbringen können."

Beim "Clash of Bands" haben dann alle Acts eine halbe Stunde Zeit Publikum und Jury zu überzeugen, denn diese entscheiden gemeinsam über den Ausgang des Wettbewerbs. Bei den vergangenen zwei Auflagen (2016 und 2017) hat sich gezeigt, dass der Auftritt durchaus eine Initialzündung sein kann: "Die Bands, die dabei waren, sind im Umkreis in den Folgejahren gut gebucht worden", bestätigt Jons Heiner.

Worauf wartet Ihr also noch?

(Niederrhein Verlag GmbH)