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Sanierung des durch eine Baufirma beschädigten Rheinradweges in Friemersheim
Stadt zahlt, aber warum?

Sanierung des durch eine Baufirma beschädigten Rheinradweges in Friemersheim: Stadt zahlt, aber warum?
So sah der betroffene Abschnitt des Rheinradweges bis vor Kurzem aus. Jetzt, nach der Sanierung, hat er wieder eine ebene, verdichtete Oberfläche aus Schotter. FOTO: Mönnicks
Rheinhausen. Die Stadt Duisburg reguliert offenbar Schaden mit Steuergeldern, den eine private Baufirma verursacht hat. Von Thorsten Vermathen

Tatort Rhein-Radweg (Europa-Radweg) auf Höhe Logport in Friemersheim: Vor über zwei Jahren wurde auf dem Gelände der Firma Simon Hegele ein riesiger Flüssigkeitstank aufgestellt. Bei den Bauarbeiten kamen seinerzeit schwere Maschinen zum Einsatz, die dem angrenzenden Radweg auf einer Länge von etwa 200 Metern erheblich zusetzten. Tiefe Spurrillen ließen den Abschnitt bei Regen zu einer Schlammpiste werden. Mit der Zeit hatte sich bereits ein Mittelstreifen aus Wiese gebildet. Inakzeptabel fand das Vielradfahrer Gerd Kirbach aus Rheinhausen, der den Vorfall damals beobachtete und sich sogleich mit allen Beteiligten in Verbindung setzte (Bericht hierzu: http://www.stadt-panorama.de/ausgaben/du-west/veraeppelung-eines-buergers-aid-1.7629674). Passiert ist bis vor einigen Tagen nichts, doch dann wurde Vollzug gemeldet. Der betroffene Abschnitt des Radweges wurde saniert und die Kosten von über 5000 Euro übernahm die Stadt Duisburg. Die Pressestelle der Stadt bestätigte dies. Stadt-Panorama fragt sich, warum Steuergelder ausgegeben werden, um einen Schaden zu regulieren, den seinerzeit eine private Baufirma verursacht hat? Einspruch! Die Lokalpolitik ist informiert und hiermit auch die Öffentlichkeit.