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Infogespräch lässt hoffen - dennoch Bürgerinitiative gegründet
Sanierung der Hubbrücke in Aussicht

Infogespräch lässt hoffen - dennoch Bürgerinitiative gegründet: Sanierung der Hubbrücke in Aussicht
Der Homberger Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir, der sich seit längerer Zeit dem Thema Hubbrücke angenommen hat, referierte zum Sachstand. FOTO: thiele
Homberg. Am Sonntag fand ein Infoveranstaltung zur Sperrung der sanierungsbedürftigen Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen beim Kanu-Club Homberg Gerdt statt. Von der Redaktion

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Infoveranstaltung, bei der der Verhandlungsstand zwischen den Brückeneigentümern Ineos und RAG auf der einen Seite und der Stadt Duisburg sowie dem Regionalverband Ruhr auf der anderen Seite erläutert wurden. Eingeladen hatte Andreas Lohmann, 1. Vorsitzender vom Kanu-Club Rheintreue Homberg e.V., weil besonders dieser Verein mit seinem Vereinsheim auf "der anderen Seite" des Rheinpreußenhafens besonders unter der Brückensperrung leidet. Anwesend waren neben interessierten Bürgern auch die Entscheidungsträger von vielen Homberger Vereinen, Gemeinden und Institutionen. Ferner waren als Vertreter der Politik unter anderen anwesend, der Homberger Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir, der zum aktuellen Sachstand der Verhandlungen referierte und dabei von Dirk Smaczny als Referent der Stadtentwicklung unterstützt wurde.

 Beide Berichte sowie die darauf folgende lebhafte Diskussion ließ den Eindruck entstehen, dass die Verhandlungen auf einem guten Weg sind. Der Vertreter der Stadt ließ sich sogar auf eine Prognose ein, dass die Verhandlungen bis Mitte Februar abgeschlossen sein sollen. Danach soll die Brücke umfassend saniert und wieder hergestellt werden. Die Zusage, dass danach sofort eine provisorische Begehbarkeit angestrebt wird, wurde auch gemacht.

Trotzdem wurde eine Bürgerinitiative zum Erhalt der Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen mit 42 Mitgliedern gegründet. Allerdings wurde vereinbart, bis Mitte Februar 2018 keine Aktionen zu planen, um die laufenden Verhandlungen zwischen Stadt und Eigentümern nicht zu stören. Sprecher dieser Initiative ist Andreas Lohmann. "Wir sehen optimistisch in die Zukunft und vertrauen auf einen positiven Ausgang der laufenden Verhandlungen."