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Senegalhilfe St. Peter Duisburg-Homberg
Reis für die Ärmsten

Senegalhilfe St. Peter Duisburg-Homberg: Reis für die Ärmsten
Die Senegalhilfe St. Peter – jetzt Pfarrgemeinde St. Franziskus, Duisburg-Homberg – führt auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsaktion „Reis für die Ärmsten in der Diözese Thiès, Senegal“ durch und sammelt Spendengelder. FOTO: Senegalhilfe St. Peter
Homberg. Auch in diesem Jahr führt die Senegalhilfe St. Peter Duisburg-Homberg in der Advents- und Weihnachtszeit die Aktion "Reis für die Ärmsten in der Diözese Thiès" durch.

Die Lebensverhältnisse dieser Bevölkerungsgruppe haben sich nicht verbessert. Der Bevölkerungsanteil, der sogar unterhalb der senegalesischen Armutsgrenze liegt, beträgt 54 , die Arbeitslosigkeit 48 . Nach Angaben der Vereinten Nationen (Mitteilung vom 08.10.2018) droht sich die Hungerkrise in der afrikanischen Sahel-Zone weiter zu verschärfen: "Fast sechs Millionen Menschen in den Ländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal haben nicht genug zu essen. 1,6 Millionen Kinder leiden demnach unter schwerer Mangelernährung. Die Lage sei so ernst wie zuletzt 2012. Die Lebensmittelvorräte für Millionen Menschen sind bereits leer. Familien sparen am Essen, nehmen ihre Kinder aus der Schule und verzichten auf eine notwendige Gesundheitsversorgung, um Geld für ein tägliches Essen zu haben. In den sechs Ländern habe die akute Unterernährung im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent zugenommen, jedes sechste Kind benötige eine Behandlung. Mit dem Beginn der Dürreperiode könne die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen deutlich ansteigen". Der Senegal gehört mit zu den ärmsten Ländern der Welt und nimmt im aktuellen Human Development Index des UNDP von 2016 lediglich den 162. Platz unter insgesamt 188 Ländern ein. Das Land gehört somit zu den am wenigsten entwickelten Staaten (LDC – Least Developed Countries). Besonders Frauen sind oft Leidtragende der extremen Armut. Um den sozialen Frieden zu erhalten, ist der senegalesische Staat gezwungen, den Markt für Grundnahrungsmittel zu subventionieren oder über Preissteuerungen zu lenken, dennoch leidet die einfache Bevölkerung unter den relativ hohen Lebensmittelpreisen.

Die Weihnachtsaktion der Senegalhilfe St. Peter soll für die Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, ein Zeichen der Solidarität in ihrer Notlage sein: "Mit Ihrer Hilfe ermöglichen Sie uns, den Menschen dort das Lebensnotwendigste zur Verfügung zu stellen und den Hunger, der die Menschen Jahr für Jahr bedroht, zu lindern. Bitte unterstützen Sie daher unsere Aktion durch Ihre Spende, damit wir den Menschen helfen können. Mit 25 Euro können wir im Senegal Reis für eine Familie kaufen und ihr eine Zeit lang – ca. anderthalb Monate – die Sorge um das tägliche 'Brot' abnehmen", erklärt Josef Jahrmarkt. Auch in diesem Jahr gelte dabei das Motto: "Viele kleine Beträge summieren sich zu einem Sack Reis und jeder Euro kommt hundertprozentig an".

Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Peter, Duisburg-Homberg IBAN: DE78 3505 0000 0262 0010 84 BIC: DUISDE33XXX Stichwort "Reis"

Falls Spendenbescheinigung erwünscht, bitte Adresse im Verwendungszweck angeben.

(Niederrhein Verlag GmbH)