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SPD Bezirksverband Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen fordert
Moers soll Gebiet und Brücke an Duisburg abtreten

SPD Bezirksverband Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen fordert: Moers soll Gebiet und Brücke an Duisburg abtreten
Seit einigen Wochen ist die baufällige Cölve-Brücke nun gesperrt. Ein Neubau muss her - der wichtiger für Duisburg als für den Eigentümer die Stadt Moers wäre. Das sorgt für Spannungen. FOTO: TV
Rheinhausen. Die SPD im Bezirk Rheinhausen / Rumeln-Kaldenhausen fordert eine Gebietsabtretung der Stadt Moers an die Stadt Duisburg, damit die Cölve-Brücke schnell erneuert werden kann. Von der Redaktion

Der SPD Bezirksverband Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen hatte in seiner jüngsten Sitzung die Problematik der auf Grund von Baufälligkeit gesperrten Cölve-Brücke diskutiert. Unabhängig von den derzeit zu lösenden Problemen fordert der SPD Bezirksverband, dass in diesem Bereich von Trompet eine Gebietskorrektur durchgeführt werden müsste. "Der Bereich bis zur alten Römerstraße und weiterführend an die ehemalige B57 entlang bis Rumeln sollte im Rahmen einer solchen Gebietsübertragung von Moers nach Duisburg abgetreten werden. Dies sei nach der Kommunalverfassung NRW möglich", berichtet Reiner Friedrich, Duisburger Ratsherr der SPD. In einem Gespräch im Jahre 2009 mit dem ehemaligen Moerser Bürgermeister Norbert Ballhaus wäre diese Möglichkeit bereits diskutiert, aber von Moerser Seite nicht weiter verfolgt worden.

"Hiermit würden in diesem Bereich neben der Brücke auch viele versorgungstechnischen Probleme gelöst. Somit könnte Duisburg den so wichtigen Bau der Brücke in Eigenregie lösen und brauchte nicht in Moers als Bittsteller auftreten", gibt Reiner Friedrich weiter zu bedenken. Das Problem der Brücke sei seit mehr als 15 Jahren bekannt. Die Stadt Moers habe in diesen Jahren schon viele Versprechen abgegeben, die Brücke zu bauen. Für die Moerser habe die Brücke aber keine Priorität. Es sei die einzige Brücke der Stadt Moers und nur für weinige Moerser Bürger von Bedeutung. Im Interesse der Trompeter und Rumelner Bürger auf Duisburger Seite, stelle die Brücke neben der Verkehrsverbindung auch einen wichtigen Rettungsweg dar.

"Wir bitten daher die Verwaltung mit der Stadt Moers in den laufenden Gesprächen diese Lösungsvariante zu favorisieren und in das Verhandlungspaket mit aufzunehmen, denn der Grenzverlauf in diesem Bereich ist sehr komplex und orientiert sich nicht mehr an den jetzigen Erschließungs- und Versorgungsbedingungen", so Friedrich.