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Bezirksbürgermeisterin Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen knapp ins Amt gewählt
Astrid Hanske übernimmt das Amt

Bezirksbürgermeisterin Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen knapp ins Amt gewählt: Astrid Hanske übernimmt das Amt
Astrid Hanske (m) wird in Zukunft die Bezirksvertretungssitzungen in Rheinhausen leiten. Ihr zur Seite stehen die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling und Bezirksmanager Jürgen Konkol. FOTO: TV
Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen. In der Bezirksvertretungssitzung Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen wurde Astrid Hanske (SPD) ohne Gegenkandidat zur Bezirksbürgermeisterin gewählt. Von Thorsten Vermathen

Damit tritt die 62-jährige Lehrerin (pensioniert) aus Rumeln-Kaldenhausen die Nachfolge von Winfried Boeckhorst an, der aus Altersgründen frühzeitig vom Amt zurückgetreten war. In ihrer kurzen Antrittsrede würdigte Hanske ihren Vorgänger, machte aber auch gleich klar, dass sie den Fußstapfen-Vergleich ablehne, jeder Mensch individuell sei und einen eigenen Weg und eigenen Stil habe, das Amt auszufüllen. "Klar ist aber auch, dass ich mich fraktionsübergreifend zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk einsetzen werde", so die neue Bezirksbürgermeisterin. Und da hat sie innerhalb der Bezirksvertretung schon einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, denn mit neun Ja-Stimmen gegen vier Enthaltungen, zwei Nein-Stimmen und einer ungültigen Stimme, ist ihr Wahlergebnis alles andere als ein Vertrauensvorschuss. Bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 wird Hanske zunächst das Amt übernehmen. Die Vereidigung des "Nachrückers" Jörg Schormann für das frei gewordene SPD-Mandat wurde vergleichsweise zu einer Randnotiz im Sitzungsprotokoll.