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Martinsregatten 2017

Martinsregatten 2017
Bei zum Teil heftigem Wind, mussten die 470-Segler kämpfen, um ins Ziel zu kommen. FOTO: DUYC
Wedau. An den vergangenen Wochenenden fanden traditionell die Martinsregatten beim Duisburger Segelclub statt. Wie jedes Jahr finden sich dazu vor Saisonende noch einmal die Segler der entsprechenden Bootsklassen in Duisburg ein und treffen sich, bevor es in die Winterpause geht.

Trotz Herbstferien fanden zehn 10 Teams der 470-Klasse den Weg nach Duisburg. Allerdings reiste ein Steuermann allein an und es begann ein großer Aufruf nach einem Vorschoter, leider ohne Erfolg. So trafen sich am Samstag neun Schiffe an der Startlinie. Der Wind bescherte den Seglern, wie angekündigt sehr sportliche Bedingungen von bis zu 5 Beaufort und Böen bis 6 Beaufort aus vorherrschend westlicher Richtung. Bereits im ersten Lauf stellte sich ein klarer Favorit heraus, das Team mit der Segelnummer 71 führte von der Startlinie bis ins Ziel. Die weiteren Läufe verliefen jedoch abwechslungsreich und ein Team musste wegen Kenterung und Materialschaden auch vorzeitig aufgeben. Alle anderen kämpften auch am Sonntag nochmal weiter, wobei sich die Bedingungen weiter verschärften, da der Wind nochmal ordentlich auffrischte. Am Ende wurden dann auch Kristof Doffing und Jan Kaminski verdiente Sieger vor Julian Halle und Simon Spohr. Platz drei belegten Annette und Tobias Förtster.

Am Wochenende 5. und 6. November folgte der zweite Teil der DSC Martinsregatten mit den Lasern. Dies ist in der Seglerszene traditionell ein wichtiger Termin für die Sportler und so kamen 55 Boote an den Start. Alle drei Klassen – 4.7 / Radial / Standard – waren mit großen Feldern besetzt und es machte den Teilnehmern sichtlich Spaß sich untereinander zu messen, denn wie gewohnt waren auch wieder Kadersegler mit dabei. Vom Duisburger Segelclub waren viele der Jugendlichen mit dabei, so war Luisa Bergschmidt extra aus Hamburg angereist. Die Mühe hat sich gelohnt und wurde mit einem dritten Platz bei den Radial belohnt. Gleichzeitig wurde sie damit auch Stadtmeisterin. Bei traumhaften Bedingungen mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein mit milden Temperaturen von 15 Grad ließ es sich gut segeln. Der Wind blies aus Süd beginnend mit 3 bis 4 Beaufort und frischte von Lauf zu Lauf auf 4 bis 5 Beaufort auf, zwischendurch gab es immer wieder heftige Böen. Deshalb entschied sich die Wettfahrtleitung am Samstag, so viele Läufe wie möglich segeln zu lassen, weil für den Sonntag bereits ein Wetterumschwung angekündigt war und so kam am Sonntag mangels Wind leider kein Lauf mehr zu Stande. Sieger wurden bei den 4.7 Lena Abendroth ( SCPS ), bei den Radial Florence Permentier ( SKBUE ) und bei den Standard Tim Conradi ( DUYC ).

(Niederrhein Verlag GmbH)