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Konzept steht – Absichtserklärung unterschrieben

Konzept steht – Absichtserklärung unterschrieben
Universitätsrektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, Oberbürgermeister Sören Link und Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer sind entschlossen, die Entwicklung weiter voran zu treiben. FOTO: vowie
Wedau. Nachdem in den vergangenen Wochen schon erste konkrete Planungen zur Fläche südlich der Wedauer Brücke vorgestellt wurden, gibt es jetzt auch erste konkretere Planungen zur Fläche nördlich der Brücken Rampe. Von Volker Wieczorek

Das Gelände auf dem vor rund 20 Jahren aufgegebenen Wagen-Ausbesserungswerk, dass derzeit noch der Immobilientochter der Bahn gehört, soll für universitätsnahe Firmen, Forschungslabor und die Universität erschlossen werden. Der erste Schritt konnte nun gemacht werden, denn Universitätsrektor Prof. Dr. Ulrich Radtke unterschrieb im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link und Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer eine Absichtserklärung, die vorsieht, die alten Gebäude (Uhrenturm, Kantine etc.) für die Universität nutzbar zu machen.

Konkret wird die städtische Wohnungsbaugesellschaft die rund 21.000 Quadratmeter umfassende Fläche erwerben, um dann zusammen mit der Universität ein Nutzungskonzept zunächst für die denkmalgeschützten Gebäude zu erarbeiten. Zusätzlich soll der Universität die Möglichkeit gegeben werden, sich hier auch langfristig weiter vergrößern zu können. Ausdrücklich nicht eingeschlossen, sind dabei die alten Wartungshallen des ehemaligen Ausbesserungswerks.

„Für die Gesamtentwicklung des Geländes hat die nun getroffene Absichtserklärung eine wegweisender Bedeutung“, betonte Oberbürgermeister Sören Link und verwies auf die Tatsache, dass die Universität selbst aber auch viele universitätsnahe Firmen und Forschungslabore immer wieder nach Fläche nachfragten, um sich in Duisburg anzusiedeln. Mit dieser Absichtserklärung sei die Uni nun eine Art Ankermieter, der die weitere Entwicklung auf den übrigen 10.000 Quadratmeter in Wedau-Nord sicherlich beschleunigen werde.

Und Beschleunigung ist dabei Plan, denn bereits Anfang 2018 will die Gebag mit dem Umbau beginnen, nachdem man zusammen mit der Universität die Anforderungen festgelegt hat. So könnten bereits ab 2020 die Gebäude zur Nutzung fertig sein. Zunächst stellt sich Universitätsrektor Professor Dr. Ulrich Radtke vor, dass hier Forschungsprojekte unterschiedlichster Art angesiedelt werden können. Falls auf den weiteren Freiflächen auch Universitätserweiterungen stattfinden würden, kann sich der Unu-Chef hier auch die Ansiedlung eines kompletten Fachbereichs, zum Beispiel die Ingenieurwissenschaften, langfristig vorstellen.

(Niederrhein Verlag GmbH)